Der Chronist, Theologe und Schriftsteller Johann Arnold Zeitfuchs wurde als Sohn des Pastoren Georg Arnold am 26. Februar 1671 in Rosperwenda geboren. Nach dem Schulbesuch in Nordhausen auf dem Gymnasium und anschließend in Quedlinburg, studierte er in Jena Theologie.
1707 wurde er in Stolberg als Diakon an St. Martini eingeführt, dazu kam 1717 die Leitung des Waisenhauses. 1719 wurde Zeitfuchs zum Konsistorialassessor ernannt und durch die Grafen Christoph Friedrich und Justus Christian zum geistlichen Inspektor und Konsistorialassessor der Ämter Heringen und Kelbra. Zeitfuchs war der Verfasser der „Stolbergischen Kirchen- und Stadthistorie“ die im Jahre 1717 erschien, sowie vieler anderer theologischer Werke. Er arbeitete von 1707 bis zu seinem Tod 1742 in Stolberg unter anderem auch an der Leichenpredigtensammlung der Gräfin Sophie Eleonore zu Stolberg und am Stolbergischen Gesangbuch.
In seinem Werk Stolbergische Kirchen- und Stadthistorie behandelt er diese Themen:
Ursprung und Landes-Gegend der Thüringer und Harzer
von denen allhier residierenden Grafen und Landes-Herren
von der Stadt Stolberg
von dem ehemaligen Kirchen-Patrono, St. Martina
von der Pfarr-Kirche St. Martin
von Vicarien, Altären, Stifftungen u. Seelmessen
von der Schloß-Kirchen, St., Juliana genannt
von der Capelle der Heil.Jungfrauen und dem Bein-Hause an St. Martini, item von der Hospitals- und bey den Gottes-Ackers-Kirchen
von dem großen Kaland und Priester- auch St. Sebastians-Brüderschafft allhier
vom Religions- und Reformations-Wesen in der Stadt und auf dem Lande
von unterschiedlichen Befehdungen / Scharmützeln / Revolten und Pressuren
vom Hußiten-Kriege im 15. Seculo, was massen hiesige Graffschaft dazu concurriret und contribuiret
vom Bauren-Kriege und Hartz-Schützen
von der Kupffer-Müntze a. 1618, und folgenden Jahren
vom Teutschen 30jährigen Kriege
Fortsetzung derer Durchzüge / Einquartirungen / Contributionen und anderer Beschwerungen
von Pest und ansteckenden Seuchen
von Brand- und Feuers-Noth
von Wasser-Schaden/Theurung/ungewöhnlicher Witterung
von plötzlichen Todes- und ändern Unglücks-Fallen
von allerhand Seltenheiten und alterthüml. Merckwürigkeiten
Verzeichniß derer Gräfl.Officianten,Cantzler,Räthe u. Beamten
Verzeichniß des Kirchen-Ministerii vor, bey und nach der Reformation
Verzeichniß E.E. Stadt-Raths von anno 1400 bis jetzo
Unweit vom Netzkater liegt Sophienhof (auch einer der Orte aus denen unsere Liesegangs stammen) im sogenannten Hohnsteiner Forst, der einst den Grafen zu Stolberg gehörte im Nordwesten Thüringens, nur wenige Kilometer zu den Landesgrenzen von Sachsen-Anhalt und Niedersachsen entfernt. … Weiterlesen
Emil Albert Karow wurde 1871 in Prenzlau als Sohn des Johann Karow und der Wilhelmine Henriette Trebbin geboren. Die Karows aus der Uckermark waren ein bäuerliches Geschlecht, das in Lützlow bei Prenzlau ansässig gewesen ist. Eines der jüngsten Mitglieder der Familie siedelte in die Stadt über und betrieb in Prenzlau ab 1869 eine Bäckerei und Gastwirtschaft. (Einbürgerung in Prenzlau am 07.09.1867) Dies war der Vater von Emil Karow. Die komplette Ahnenreihe kann in der Datenbank verfolgt werden. … Weiterlesen
Reinhold Liesegang *6. Juni 1900 in Güsten war Sohn einer Arbeiter- und Sozialistenfamilie und eines von fünf Geschwistern. Seine Vorfahren stammten aus Appenrode. Von seiner … Weiterlesen
der Link für das Buch lautet: http://books.google.de/books?id=Bfk-AAAAcAAJ
Das kommt davon! Vor lauter schreiben und schreiben, vergesse ich das Wichtigste…den Link! Danke!