Dorfchronik von Urbach im Harz

Dorfkirche St. Johannis in Urbach Quelle Erwin Meier via Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

Das tausendjährige Urbach1Überliefert von Herrn Erich Rose in Nordhausen. Aufgeschrieben im Jahre 1993 durch Heinz König in Leimbach

Die heutige Goldene Aue war vor tausend Jahren in ihrem oberen Teil ein sumpfiges mit Erlen, Weiden und Schilf bestandenes Gelände. Der untere Teil war größtenteils noch ein Seegebiet. Am Nordrand zog sich von Berga her über Urbach und Leimbach nach Nordhausen ein schmaler Kulturstreifen. Die Orte Görsbach und Windehausen waren noch nicht bekannt. 2 Windehausen gehörte zu den ältesten Dörfern der „Aue“ und diese wiederum den Thüringern. Es wird zum ersten Mal 1158 im Nordhäuser Zehntbuch erwähnt 3Görsbach hat sehr wahrscheinlich vor dem Fleglerkrieg und der Heldrunger Fehde im Jahre 1413 zur Grafschaft Hohnstein, Linie Kelbra-Heringen, bzw. Heringen gehört, aus welchem das spätere sächsische bzw. noch spätere preußische Amt Heringen hervorging, zu welchem Görsbach gehörte   Nordhausen war noch eine kleine Siedlung, die im Laufe der Jahre durch die Kaiser zu einer Burg ausgebaut wurde. Später siedelten sich einige Klöster an. Das bedeutendste war das Kloster St. Marien am Frauenberge. 4Das Kloster St. Marien in Nordhausen, besser bekannt als Frauenbergkloster war ein Zisterzienserinnenkloster, das im 13. Jahrhundert gegründet wurde und an die romanische Frauenbergkirche angebaut war.

Quellen und Hinweise:

  • 1
    Überliefert von Herrn Erich Rose in Nordhausen. Aufgeschrieben im Jahre 1993 durch Heinz König in Leimbach
  • 2
    Windehausen gehörte zu den ältesten Dörfern der „Aue“ und diese wiederum den Thüringern. Es wird zum ersten Mal 1158 im Nordhäuser Zehntbuch erwähnt
  • 3
    Görsbach hat sehr wahrscheinlich vor dem Fleglerkrieg und der Heldrunger Fehde im Jahre 1413 zur Grafschaft Hohnstein, Linie Kelbra-Heringen, bzw. Heringen gehört, aus welchem das spätere sächsische bzw. noch spätere preußische Amt Heringen hervorging, zu welchem Görsbach gehörte
  • 4
    Das Kloster St. Marien in Nordhausen, besser bekannt als Frauenbergkloster war ein Zisterzienserinnenkloster, das im 13. Jahrhundert gegründet wurde und an die romanische Frauenbergkirche angebaut war.

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