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Das Adelsgeschlecht Silva-Tarouca in Österreich

Die Silva´s in Österreich

Unter den in Österreich erbgesessenen Adelsgeschlechtern findet man italienische, französische und englische Namen, aber spanische Namen nur als Ausnahme. Diese vornehmen Herren haben entweder als Begleiter der habsburgischen Prinzen, oder wegen ihrer Verdienste im Kampf gegen die Schweden und Türken Landbesitz erhalten, aber sie hinterließen keine Nachkommen. Fast alle – Don Miguel de Silva, der als Jüngling mit 19 Jahren über den Ebro zog, um unter Eugen von Savoyen den Erbfeind zu bekämpfen bildete eine Ausnahme von der Regel, er wurde in Österreich heimisch. Seine Familie stammte von der iberischen Halbinsel und wurde 1687 in den Grafenstand erhoben.

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Zu den Nachkommen Silva zählen:

Emanuel Teles Graf und Herzog von Silva-Tarouca, geboren am 17.11.1696, gestorben am 9.3.1771, Hofbaumeister in Wien und Berater von Maria Theresia. Er war verheiratet seit dem 27.9.1740 mit Johanna Amalia von Holstein-Beck, geboren am 3.12.1718, sie verstarb am 30.10.1774. (Sohn des in Wien verstorbenen portugiesischen Botschafters zur Zeit Karls VI. Sein vollständiger Name lautet Silva de Meneses e Castro)

Sohn Franz Stephan von Silva-Tarouca kam in Wien am 30.1.1750 zur Welt und starb auch dort am 5.3.1797. Am 30.1.1772 heiratete er Maria Christina Gräfin von Schönborn-Heussenstamm, geboren am 20.9.1754, gestorben in Wien am 25.8.1797

Dessen Sohn Franz Joseph Graf von Silva-Tarouca, kam am 27.4.1773 in Wien zur Welt und starb am 2.12.1835. Franz Joseph heiratete am 23.10.1811 die Letzte ihre Stammes, Leopoldine Gräfin von Sternberg-Manderscheid, geboren in Prag am 10.7.1791, verstorben am 15.12.1870

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Quelle:

Franz von Silva-Tarouca : Die Silva’s in Oesterreich : ein Beitrag zur Geschichte dieses Hauses, Wien : Frick, 1899

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