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Die Familie Wessel: Geschichte einer Grundbesitzerfamilie seit dem XVI. bis zum XX. Jahrhundert

Der erste Mitglied dieser Sippe, der urkundlich erwähnt ist, war der Elbinger Ratsherr Heinrich Wessel (die erste Erwähnung datiert aus dem Jahre 1363).

Seine Ahnen kamen vermutlich aus Lübeck. Im Werder wurde diese Familie zum ersten Mal 1568 erwähnt. Dieser Familienname erscheint am häufigsten im Dorf Sperlingsdorf.

Jochim Wessel ist urkundlich nicht der Erstgenannte im Danziger Werder, als er 1623 einen Kaufvertrag über den Erwerb eines Hofes zu Sperlingsdorf eintragen ließ. Schon zuvor lebten Träger dieses Namens in diesem Dorf. So wird bereits 1568 ein Alfred Wessel im Schöppenbuch genannt.

Jochim Wessel hinterließ bei seinem Tod 7 Kinder, das älteste wird um 1600 geboren sein. Der jüngste Sohn hieß Hans Wessel, bei der Erbteilung am 17.7.1630 wird er noch als Schulpflichtig aufgeführt.

Die Wessels waren eine angesehene Familie, sie bekleideten häufig Posten der Schulzen, Deichgeschworenen, Kirchenherren. In Stüblau befindet sich ein restauriertes neogotisches Grabmal Familie Wessels. Die Nachömmlinge sind hier bis 1837 wenn auch mit Unterbrechungen ansässig gewesen.

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Quelle:

Wessel, Max: Gedenkbuch der Familie Wessel, Beitrag zur Geschichte des Danziger Werders, Geschichte einer Grundbesitzerfamilie seit dem XVI. bis zum XX. Jahrhundert, Danzig: Danziger Verlagsgesellschaft, 1926

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