Archive for August 2010

Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler

Dehio-Handbuch

Die beiden Bücher geben eine Übersicht über den Bestand der deutschen Denkmäler in der Form eines beschreibenden Verzeichnisses, geordnet nach der örtlichen Verteilung. Band 2 behandelt Nordostdeutschland, als Grenze gilt die Elblinie. Das geschilderte Gebiet ist erst im 12. og 13. Jahrhundert vom deutschen Volk in Besitz genommen worden. Die Kunst die hier entstand, ist Kolonialkunst, bewahrt bis in die späte Zeit. De: Wasmuth, Ernst und Dehio, George: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Band 1 og band 2, im Auftrag der Denkmalpflege, Berlin 1905-1906



Greven av Leiningen-Westerburg

adelsgeschlecht-leiningen

Die semperfreien Herren von Westerburg stammen von den uralten Gaugrafen des Lahngaues ab; sie sind vom gleichen Ursprung wie das Haus Wied-Runkel und haben sich 1226 von diesem abgeteilt. Sie führten gleich den berühmten Schenken von Limpurg und noch zwei anderen Häusern schon im Mittelalter den Titeldes heiligen römischen Reiches Semperfrei”. Der Ausdruck semperfrei hat seinen Ursprung in den Ausdrucksendbarfreiund bedeutetritterlich oder ritterbürtig. Kongevåpenet: Das in frühgotischem Stil gehaltene Blatt zeigt die einander zugewendeten Schilde von Westerburg (in Rot ein goldenes Kreuz,  [...]



Generalfeldmarschall Graf Leonhard von Blumenthal

Blumenthal-Wappen

Das Geschlecht erscheint erstmals am 17. Juni 1241 mit dem Ritter und markgräflich-brandenburgischen Rat Nicolaus de Blumendal urkundlich auf. Die sichere Stammreihe beginnt mit Rutger von Blumenthal, urkundlich 1305-1318, schlossgesessen auf Horst, Priegnitz. Der Generalfeldmarschall wurde am 30. Juli 1810 in Schwedt an der Oder geboren und entstammt einem alten pommerschen Adelsgeschlecht, das zu vier verschiedenen Zeiten und in vier verschiedenen Linien in den Grafenstand erhoben wurde: I 1701 vom Kaiser Leopold I., 1733 vom Kaiser Karl VI., 1786 vom König Friedrich II. von  [...]



Das Wappen der Grafen von Bülow

Buelow-Wappen

Das von Bülowsche Geschlecht gehört dem mecklenburgischen Uradel an und wurde 1705 in den Freiherrenstand 1736 samt 1814 og 1816 in den Grafenstand erhoben. Das Stammwappen des Geschlechts zeigt in Blau vierzehn, 4, 4, 3, 2, 1 goldene Ballen (Kugeln) Wegen der halbrunden unteren Form des Schildes werden die Ballen oftmals auch in anderer Reihenfolge: 1, 4, 3, 3 gestellt. Aus dem Helm wachsen zwei blaue, nach auswärts gerichtete Büffelhörner, mit goldenen Ballen belegt. Die Helmdecken sind aussen blau und innen golden. Mit der Erhebung  [...]



Generalfeldmarschall Graf Alfred von Waldersee

Waldersee-Wappen

Nicht weit von Dessau bezeichnen zwei hohe Wälle und kleine zerfallene Mauerreste den Ort, wo einst Dorf und Schloss Waldersee standen. Entering 14. Jahrhunderts verwüsteten die Fluten der Elbe beide und 1341 ließen es die Fürsten von Anhalt in deren Besitz das Schloss nach dem Aussterben des hier gleichnamigen Geschlechts gelangt war, völlig abtragen, um mit den Steinen ein neues in Dessau zu erbauen. Die Güter der Pfarrkirche von Waldersee erhielt die Dessauer Marienkirche und das Waldersee Wappen mit dem von Gold und Rot  [...]