Biografien

Lebensgeschichte des Malte Fürst und Herrn zu Putbus

Schloss-Putbus

Seit dem 13. Jahrhundert bestanden verwandtschaftliche Beziehung zwischen den von Putbus und dem dänischen Adel. Mitglieder der Familie standen in dänischen Diensten und bekleideten hohe Ämter. Dazu gehörten Henning II. von Putbus, der nach dem Tod Waldemars IV. zeitweise die Staatsgeschäfte in Dämenark führte, und der Bischof von Odense, Waldemar I. Das Geschlecht der Herren von Putbus, dem der Fürst entstammte, hat im Laufe der Jahrhunderte eine ganze Reihe bedeutender Männer hervorgebracht. Als die rügensche Linie der Herren zu Putbus im Jahre 1702 mit dem  [...]



Lebensgeschichte des Freiherrn Otto Theodor von Manteuffel

Manteuffel

Die Anfänge des Geschlechtes derer von Manteuffel verlieren sich in grauer Vorzeit. Ältere Genealogen geben an, es stamme aus England und machen einen “Mandevel von Esser” zum Ahnherrn. Forschungen beweisen einen Zusammenhang mit dem Herfordschen Dynastengeschlecht “von Quernheim”. Schon früh gehörten die Manteuffel zu den mächtigen und freien Herren im alten Kaschubenland und zum hohen Adel in Pommern. Sie verzweigten sich in die Mark, nach Preussen und Sachsen, sowie nach Kurland, Estland und Livland, wo sie mit dem Zunamen “Zöge” an den Kämpfen des Schwertritterordens  [...]



Hans Joachim von Zieten auf Wustrau

Zieten

In der Gegend der Stadt Ruppin, liegt das Dorf Wustrau. Zu Ende des 17. Jahrhunderts gehörten die Ländereien dieses Dorfes drei Gutsbesitzern, einer davon war Hans Joachim Matthias von Zieten. Er besaß von allen Feldern und Wiesen nur den kleinsten Teil und jährlich brachte es ihm nicht mehr als etwa 400-500 Thaler ein. Dort also lebte Zieten mit seiner Frau Ilsabe Catharina, eine geborene Jürgas. Die fünf Kinder des Herrn von Zieten waren vier Töchter und ein Sohn. Der Sohn wurde am 18. Mai 1699 geboren  [...]



Die Lebensgeschichte des Dr. Martin Kemnitz (1522-1586)

Martin-Kemnitz

Die Familie aus der Martin Kemnitz stammte, gehörte zu dem edlen Geschlecht derer von Kemnitz, von altem wendischen Adel in Hinterpommern abstammend. Der Name kommt von dem polnischen Wort “Kamien” und bedeutet Stein. Der Name wurde auch immer Kemnitz geschrieben, bis zu Martin, als die lateinisierte Form Chemnitius in Gebrauch kam. Das Wappen der Familie, das man noch in der Martinikirche zu Braunschweig sehen kann, hat über dem halbgeschlossenen Helm zwei kleine Lilien, an ihren Stengeln ineinander geflochten, die Köpfe nach unten gekehrt. In dem  [...]



Mätresse, Juwelen und der Graf von Löwenstein-Wertheim

Juwelen

Dichtung und Wahrheit sind zwei Bereiche die manchmal gar nicht so einfach auseinanderzuhalten sind weil sie fast unauflöslich miteinander verwoben sein können. Dies trifft vor allem bei Prozessakten zu, die sich mit Unterhaltszahlungen beschäftigen. Das ist heute so und war auch vor dreihundert Jahren nicht anders, als von 1737-1763 vor dem Reichshofrat in Wien ein Prozess abgehandelt wurde, in dem eine verstoßene Mätresse von ihrem ehemaligen Geliebten, einem Grafen, mehr Unterhalt forderte…