Beiträge zum Stichwort ‘ Wismar ’

Das älteste Wismarsche Stadtbuch von etwa 1250 bis 1272

Stadtbuch-Wismar

Sein hohes Alter  und sein Inhalt weisen ihm einen besonderen Platz unter den Deutschen Stadtbüchern an. Es führt in die frühesten Zustände einer im Mittelalter nicht ganz unbedeutenden Stadt ein und wird ergänzt durch das Werk “Die Rathslinie der Stadt Wismar“. Quelle: Techen, Friedrich: Das älteste Wismarsche Stadtbuch : von etwa 1250 bis 1272 im Auftrage der Seestadt Wismar hrsg. von Friedrich Techen als Festschr. für die Jahresversammlung d. Hans. Geschichtsvereins u. des Vereins für Niederdeutsche Sprachforschung, Pfingsten 1912 Wismar : Hinstorff, 1912 (Mit Namensverzeichnis,  [...]



Wendisch Rambow und Rambow im Amt Dorf Mecklenburg-Bad Kleinen

In einer Urkunde vom 7.10.1325 erteilte Fürst Heinrich II. seine Zustimmung, dass Hermann von Rambow eine Hufe zu Rambow an das Wismarer Heilig-Geist-Haus verkauft. Eine rechtsverbindliche Abschrift davon aus dem Jahre 1350 ist vorhanden im Privilegienbuch. Der Wortlaut der Urkunde ist auch veröffentlicht im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) VII, Nr. 4656. Vor 1357 scheint der Besitz der Familie in Rambow und in Stieten an die Stadt Wismar gelangt zu sein.



Slawenzeit und Wendisch Rambow

In der frühmittelalterlichen Völkerwanderung verließen die germanischen Stämme auch den Siedlungsraum zwischen Niederelbe, Saale und Oder weitgehend. In diesen drangen um 600 Slawen aus dem Gebiet östlich der Oder ein. Die westslawischen Völker (“Wenden”) waren im Westen Mecklenburgs die Obotriten (oder Abotriten) und im Osten Mecklenburgs sowie in Pommern die Wilzen oder Liutizen. Charakteristisch für die slawischen Siedlungen waren Burgen als Herrschersitze und politische Zentren. Ursprunglich wurden sie auf Bergkuppen errichtet, später mit Burgwällen in schwer zugänglichen Gebieten an Seen und Flüssen angelegt. Der Sitz  [...]