Archiv für Juli 2010

Die Siegel des Adels der Wettiner Lande bis zum Jahre 1500

Siegel-Wettiner

Otto Posse geboren am 29. Juli 1847 in Weißensee; † 13. November 1921 in Dresden, gehört zu den namhaftesten Vertretern der Historischen Hilfswissenschaften. Otto Posse stammte aus einer thüringischen Bauern- und Handwerksfamilie. Sein Vater war der Rotgerbermeister in Weißensee und nahm dort später eine Kanzlistenstelle an. Von 1861 bis 1867 erhielt Posse seine Schulausbildung an der Landschule Pforta. Posse hatte Geschichte in Berlin und später Göttingen studiert und mit einer Studie über die „Reinhardtsbrunner Geschichtsbücher“ promoviert. Nach Anstellungen an den Staatsarchiven Marburg und Weimar (1872/73)  [...]



Sphragistische Aphorismen (300 mittelalterliche Siegel)

Sphragistische

Friedrich Karl I. Joseph, Fürst zu Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst wurde geboren als Sohn des Fürsten Karl Albrecht III. und dessen Gattin Leopoldine, Prinzessin zu Fürstenberg am 5. Mai 1814 in Stuttgart. Er war ein Mitglied des Hauses Hohenlohe und er gilt als einer der bedeutenden deutschen Heraldiker und Forscher der Siegelkunde. Im Jahre 1857 begann er mit seinen sphragistischen Forschungen. Zu seinen Vorbildern gehörten Lisch, Lepsius, Stillfried und Vossberg, um nur einige zu nennen. Sinn und Zweck seines Bestrebens war es, den deutschen Archivbeamten bei der Beschreibung  [...]



Geschichte der bürgerlichen Familie Wilkins von 1620 bis 1905

Wappen-Wilkins1

Der Name der bürgerlichen Familie Wilkins hat seine Geschichte. Diese Familie hieß im 17. Jahrhundert urkundlich Wilke. Dieser Schreibart begegnet man zuerst im Kirchenbuch der ev. St. Johanniskirche in Memel. In der Mitte des 17. Jahrhunderts und im 18. Jahrhundert findet sich auch die Schreibweise Wilcke, Wielke, Wilck. Die latinisierte Form des Familiennamens Wilke lautete Wilkius, auch Wilckius.



Nachrichten über einige Familien des Namens Boetticher

Wappen-Boetticher

Bei allen Familien mit dem Namen Boetticher (Bötticher) oder Verstümmelungen des Namens ist ein Stammvater anzunehmen. Der Ursprung aus einem altmärkischen Stamm ist dabei wahrscheinlich. Die in Magdeburg durch den Stadtrat vertretene Familie Boetticher siegelt mit demselben Wappen wie die Grosswanzlebner und Wormsdorfer Boetticher.



Nachrichten zur Geschichte des Geschlechts derer von Rochow und ihrer Besitzungen

Familienhumpen-Rochow

Ihr erstes urkundlich verbürgtes Erscheinen ist an Güter die sie nicht mehr besitzen geknüpft. Es handelt sich insbesondere um das Gut Rochow in der Altmark. Hier gehörten den Söhnen des damals schon verstorbenen Ritters Wichard 15 Hufen. Zur 5. Generation gehörten drei Brüder mit den Namen Heinrich II., Wichard II. und Meinhard II. von Rochow. Heinrich war Vogt zu Stendal und später zu Tangermünde, zuletzt in Hain. Als solcher war er vielfach in den Angelegenheiten der Brandenburgischen Markgrafen unterwegs, zog mit Markgraf Waldemar gegen Landgraf  [...]