700.000 Dokumente umgezogen

Das Stadtarchiv Düsseldorf in neuen Räumen: Innerhalb von sechs Monaten ist der überwiegende Teil der rund 700.000 Stücke in die sanierte Alte Paketpost gebracht worden. Ab Donnerstag sind die Lesesäle für Besucher geöffnet. Familienforschung ist ein Schwerpunkt.

Geschichtsforscher können aufatmen: Nach etwa einem halben Jahr stehen ihnen die Dokumente des Stadtarchivs wieder zur Verfügung. Denn nach dem Umzug des Archivs in die umgebaute Alte Paketpost öffnen ab morgen wieder die Lesesäle, können Interessierte wieder Dokumente sichten und für ihre Forschung auswerten. “Die präzise Vorbereitung des Umzugs hat sich gelohnt, der Transport der Akten und Bücher klappte reibungsloser als erwartet”, berichtet Archivleiter Clemens von Looz-Corswarem.

13,5 Kilometer Akten

Zwar haben Mitarbeiter einer Spezial-Spedition erst gut 80 Prozent der etwa 700 000 Einzelstücke – Akten, Libri, Pläne und Fotos – in die Kellerräume gebracht und Mitarbeiter des Stadtarchivs sie wieder in die Roll-Regale eingeordnet. Dennoch können die Nachfragen interessierter Bürger schon beantwortet werden. “Bis Ende Juli werden dann die gesamten 13,5 Kilometer Akten untergebracht sein”, so von Looz-Corswarem.

Ein Schwerpunkt in den neuen Räumen wird die Familienforschung sein. “Bis Ende Oktober werden die Unterlagen des Standesamtsregisters digitalisiert und leicht einzuschauen sein”, sagte Benedikt Mauer, stellvertretender Leiter des Stadtarchivs. Damit stellen sich die Archivare auch auf das steigende Interesse der Familienforschung ein, “wir planen auch Einführungskurse für Genealogie”, so Mauer.

Quelle:

http://www.rp-online.de/duesseldorf/duesseldorf-stadt/nachrichten/Stadtarchiv-in-neuen-Raeumen_aid_875742.html

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