Ich suche meinen Stamm

Die Leute meines Stammes sind leicht zu erkennen.

Sie gehen aufrecht, haben Funken in den Augen und ein Schmunzeln um die Lippen.
Sie sind weder heilig noch erleuchtet.

Sie sind durch ihre eigene Hölle gegangen, haben ihre eigenen Schatten und Dämonen angeschaut, angenommen und offenbart.

Sie sind keine Kinder mehr, wissen wohl was ihnen angetan worden ist. Haben ihre Scham und Rage explodieren lassen und dann die Vergangenheit abgelegt, die Nabelschnur abgeschnitten und die Verzeihung ausgesprochen.

Weil sie nichts mehr verbergen wollen, sind sie offen und klar, weil sie nichts mehr verdrängen müssen, sind sie voller Energie, Neugierde und Begeisterung.

Das Feuer brennt in ihrem Bauch.

Die Leute meines Stammes kennen den wilden Mann und die wilde Frau in sich und haben keine Angst davor.

Sie halten nichts für gegeben und selbstverständlich, sondern prüfen nach, machen ihre eignen Erfahrungen und folgen ihrer eigenen Intuition.

Männer und Frauen meines Stammes begegnen sich auf der gleichen Ebene, achten und schätzen ihr “Anders-Sein”, konfrontieren ohne Bosheit und lieben ohne Rückhalt.

Leute meines Stammes gehen oft nach innen um sich zu sammeln, Kontakt mit ihren eigenen Wurzeln auf zu nehmen, sich wieder finden, falls sie sich im Rausch des Lebens verloren haben.

Und dann kehren sie gerne zu ihrem Stamm zurück, denn sie mögen teilen und mitteilen, geben und nehmen, schenken und beschenkt werden.

Sie leben Wärme, Geborgenheit und Intimität.

Getrennt fühlen sie sich nicht verloren wie kleine Kinder und können gut damit umgehen.

Sie leiden aber an Isolation und sehnen sich nach ihren Seelenbrüdern und Seelenschwestern.

Die Zeit der Begegnung ist gekommen!!!!!!!!!!!!

“ich rufe meinen Stamm auf!”

Krieger des Lichts

aho! mitakuve avasin (so sei es! Ich rufe meine Ahnen)

- Aus den Prophezeihungen der Hopi -
Zum Erleben und Weitergeben empfohlen!

Worte eines Hopi-Ältesten:

»Ihr habt den Leuten gesagt, es sei Fünf Minuten vor zwölf. jetzt müsst ihr zurückgehen und den Leuten sagen, dass es zwölf Uhr ist. Und es gibt einiges zu bedenken…

Wo lebst Du?
Was tust Du?
Wie sind Deine Beziehungen?
Bist Du im rechten Verhältnis?
Wo ist Dein Wasser?

Lerne Deinen Garten kennen.
Es ist an der Zeit, Deine Wahrheit auszusprechen.
Erschaffe Deine Gemeinschaft.
Seid gut zueinander.
Und sucht den Führer nicht außerhalb von Euch selbst.«

Dann klatschte er in die Hände, lächelte und sagte:

»Dies könnte eine gute Zeit sein!«

Weblinks:

Aufruf der Hopi-Indianer: http://inge09.blog.de/2010/09/07/aufruf-hopi-indianer-9337521/
Pueblo-Kultur: http://de.wikipedia.org/wiki/Pueblo-Kultur

 

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