Beiträge zum Stichwort ‘ Rambow ’

600 Mecklenburger Kolonisten in Danzig

600 Mecklenburger Kolonisten in Danzig

Der Aufruf des Deutschen Ordens zur Ansiedlung im fernen, damals noch unwirtschaftlichen Osten verhallte nicht wirkungslos. Zu Tausenden strömten die Familien über die Elbe.. Während auf dem platten Lande die alten Gebieter und Bebauer, die stolzen polnischen Grundbesitzer und die sklavischen Knechte sich noch längere Zeit ziemlich ungestört auf ihren ererbten Sitzen und Dorfschaften aufhielten, sammelte sich in den Städten Deutsches Leben in einem Volk an. Danzig als Kolonistenstadt erblühte zu einem mächtigen Handelsplatz, davon zeugt das Bürgerbuch Danzigs, das sich von Mitte des 14. [...]



Wappenabbildungen der Rambows

Wappenabbildungen der Rambows

 



Das Verfestigungsbuch der Stadt Stralsund

Die Reihe der von dem Hansischen Geschichtsverein herausgegeben Geschichtsquellen eröffnet ein Stralsunder Stadtbuch, welches der Strafrechtspflege diente.  Schon vor dem 14. Jahrhundert verzeichnete man in Stralsund die vom Gericht vorgenommenen Verfestigungen auf einzelne Pergamentblätter. Erst danach legte man eigene für die Aufnahme von Verfestigungen bestimmte Bücher an: so in Rostock seit 1319, in Wismar seit 1353 und in Stralsund seit 1310, während man in Greifswald dem alten System der Eintragung in das allgemeine Stadtbuch treu geblieben zu sein scheint. Veröffentlicht sind vollständige Verfestigungsbücher bisher nur [...]



Das Geschäftshaus von August Rambow

August Rambow wurde 1856 in Peckatel (Plate) geboren und ging nach seinem Schulabschluss als Handlungsgehilfe zu dem Kaufmann Runge, der ein Geschäft in Schwerin am Großen Moor hatte. Seinen Wunsch sich selbstständig zu machen setzte er 1879 mit dem Kauf des Grundstücks und Ladens von Heinrich Ruckick um. Rambow plante hier 1880 die Eröffnung einer Bierstube, ein entsprechender Antrag wurde jedoch abgelehnt. Der Schulze Rieckhoff, vom Amt um eine Stellungnahme gebeten, befürwortete diesen Plan nicht.



Der bedeutende niederdeutsche Volksschriftsteller Fritz Reuter

Fritz Reuter, dessen vollständiger Name Heinrich Ludwig Christian Friedrich lautet, wurde am 7.11.1810 in Stavenhagen geboren,  als Sohn des Bürgermeisters und Stadtrichters von Stavenhagen Georg Johann Jakob Friedrich Reuter. Fritz war Schüler des Gymnasiums in Friedland und nahm im Jahre 1831 sein Jurastudium an der Universität Rostock auf und setzte es 1832 in Jena fort. Hier wurde er Mitglied der Burschenschaft. 1833 wurde er wegen angeblicher Teilnahme an hochverräterischen burschenschaftlichen Verbindungen und Majestätsbeleidigung verhaftet, zum Tode verurteilt und schließlich zu 30 Jahren Festungshaft begnadigt. Er [...]



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