Aufzeichnungen über die Mitgliedschaft in der NSDAP

Bundesarchiv, Bild 119-5519 / CC-BY-SA 3.0
Bundesarchiv, Bild 119-5519 / CC-BY-SA 3.0

Was genau war die NSDAP

Die NSDAP (Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) war eine rechtsextreme Partei in der Weimarer Republik, die 1920 entstand und ab 1921 unter Adolf Hitler als straff organisierte Führerpartei agierte. Ihre Ideologie basierte auf radikalem Antisemitismus, Nationalismus und Antidemokratie. Nach der Machtübernahme 1933 errichtete sie eine Diktatur, die von 1933 bis 1945 das „Dritte Reich“ beherrschte. (Siehe Wikipedia)

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Partei 1945 verboten, als verbrecherische Organisation eingestuft und aufgelöst.

Die NSDAP prägte die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts durch das von ihr verursachte Leid während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.

Die NSDAP in der eigenen Familiengeschichte

Bei der Erforschung der eigenen Familiengeschichte werden die meisten von uns wohl früher oder später auf die Aktivitäten der Vorfahren und Verwandten während der NS-Zeit stoßen. Eine zentrale Quelle stellt hierbei die NSDAP-Mitgliedskartei dar, die jedes einzelne Mitglied der Partei zwischen 1927 und 1945 erfasste.

Bislang war die Kartei nur über zeitaufwändige Anträge beim Bundesarchiv in Berlin zugänglich, inzwischen wurde sie in den letzten Wochen fast vollständig über die US-amerikanischen National Archives online zugänglich gemacht: https://catalog.archives.gov/id/12044361

Die Suche erfolgt über (Nach-)Namen oder Orte, die auf den Karteien verzeichnet sind.

Leider ist die Suche etwas umständlich, da jedes Mal der gesamte Mikrofilm angezeigt wird. Die bereits indexierten Karten sind allerdings grün markiert und somit recht einfach auffindbar. Momentan ist der Zugang wegen Überlastung nur erschwert möglich

Alle Karteien sind alphabetisch und nach Geburtsdaten sortiert: https://catalog.archives.gov/search-within/12044361 

Der Naturfreund Reinhold Liesegang war eines der ersten Opfer des Naziterrors. Sein Tod soll uns mahnen, nichts zu vergessen

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