Das Geschäftshaus von August Rambow

August Rambow wurde 1856 in Peckatel (Plate) geboren und ging nach seinem Schulabschluss als Handlungsgehilfe zu dem Kaufmann Runge, der ein Geschäft in Schwerin am Großen Moor hatte. Seinen Wunsch sich selbstständig zu machen setzte er 1879 mit dem Kauf des Grundstücks und Ladens von Heinrich Ruckick um. Rambow plante hier 1880 die Eröffnung einer Bierstube, ein entsprechender Antrag wurde jedoch abgelehnt. Der Schulze Rieckhoff, vom Amt um eine Stellungnahme gebeten, befürwortete diesen Plan nicht.


Å 1882 leitete er diesen Laden, dann bot sich ihm die Gelegenheit die Häuslerei 24 in der Ringstrasse mit dem dortigen Ladengeschäft zu übernehmen. Das bisherige Grundstück in der Königstrasse verkaufte er deshalb an Johann Zwerg mit der ausdrücklichen Bedingung verknüpft, dass dieser hier keine Handelsgeschäft mehr betreiben durfte. Auch dessen Erben oder späteren Käufern des Grundstücks war die Einrichtung eines Ladengeschäftes untersagt bei einer Androhung von 3000,- Mark, im Falle eines Vertragsbruchs.

Familie:

Elisabeth Rambow (Ehefrau des Bäckers und Hotelbesitzers Rieckhoff) war eine Schwester des Kaufmanns August Rambow. Zu ihr steht Folgendes geschrieben: “14 Jahre lebte das Ehepaar zusammen. 8 Entbindungen (davon zwei Totgeburten) übersteht die Frau, obwohl sie sehr an einem Geschwür im Bereich des Halses leidet. Nach der letzten Geburt bekommt sie starkes Fieber und stirbt 1893 i 33. Lebensjahr”. (Se database)

(De: Elke, Schnoor, Cronik Alt Meteln)

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