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Geschichtliche Nachrichten über die Familie von Enckevort

Der erste der Familie von Enckevort, der ein Familienbuch schrieb, war der langjährige Abgeordnete und Rittergutsbesitzer Eduard von Enckevort (+12.5.1883) Besonders die Tagebücher der Vorfahren verwertete er sehr kritisch. Das kleine Werk von Eduard war nur für die Familie geschrieben und befand sich im Original im Archiv zu Vogelsang bei Ückermünde. Das Geschlecht von Enckevort tritt zuerst in der Grafschaft Brabant in den Niederlanden im 13. Jahrhundert auf. Es verbreitete sich seit dem 17. Jahrhundert in zwei Linien nach Österreich und Kurbrandenburg, während eine dritte Linie bis zum Ende des 17. Jahrhunderts in den Niederlanden bestand. Von allen diesen blüht heute nur noch die brandenburgisch-pommersche.

Nach dem Aussterben des Mannesstammes in dem brabanter Geschlecht von Enckevort ging der Name von Enckevoert auch auf die weibliche Linie des Geschlechtes über. Elisabeth Michiels von Enckevort, die Schwester des Kardinals wurde so die Mutter des neuen Geschlechtes von Enkevort durch ihren Sohn Gottfried, sowie der Familien Shooters von Enckevoert und Lombaerts von Enckevoert durch ihre Töchter Agnes und Elisabeth, welche Peter Mathias Shooters und Jean Lombaerts heirateten.

Die neue Hauptlinie des von Enckevortschen Geschlechts, begründet durch Gottfried I., spaltete sich durch die Nachkommen seines Sohnes Gottfried II. in die österreichische und brandenburgische Linie. Die brandenburgische Linie erwarb im 18. Jahrhundert zahlreiche Besitzungen in Pommern. Dieses Werk ist sehr spannend geschrieben und wir erfahren viele bisher unbekannte geschichtliche Details. Die Stammtafeln sind den schlechten Google-Scans zum Opfer gefallen, aber die gesamten Genealogien sind komplett erfasst.

Quelle:

Rudolf von Enckefort: Geschichtliche Nachrichten über die Familie v. Enckevort. C. A. Starke, Görlitz 1908 (Download)

Download-Hinweis:

Das Firefox-Addon http://www.googlesharing.net laden. Das eingeschaltete Browsen simuliert nun die Suche als US-Bürger und ermöglicht im Gesamtergebnis zuverlässig einige Downloads mehr, wenn man darauf achtet die Domain mit http://books.google.com/ aufzurufen. Diese Lösung bevorzuge ich persönlich, weil die immer wieder neue Suche nach funktionierenden Proxys mehr als nervt.

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