Archiv für August 2010

Geschichte und Genealogie der Familie von Haugwitz

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Das Geschlecht und der Name sind so alt wie der Begriff “Adel” in Deutschland. Schon Sinapius, Peccenstein, Paprocius und Knothe behaupteten mit Bestimmtheit, dass die Familie von Haugwitz schon zu Zeiten der Sachsenkönige in Franken namentlich bestand. Seit dem Mittelalter waren die Herren von Haugwitz in Sachsen, Schlesien, Böhmen, Mähren, der Grafschaft Glatz sowie in der Lausitz und später auch in Ostpreußen ansässig. Sie sind stammes- und wappenverwandt mit den von Rechenberg. Die erste bekannte Urkunde über den Namen ist datiert mit dem jahr 1225. Sie  [...]



Geschichte der Familie von der Mark

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Die Grafen von der Mark gingen aus den alten westfälischen Grafen von Berg hervor. Der ältere Sohn des Grafen Adolf von Berg (1140-1170) Eberhard I. Graf von Berg, nannte sich seit 1161 nach dem erworbenen Schloss Altena “Graf von Altena”. Sein jüngerer Bruder Engelbert vererbte den Namen und die Grafschaft Berg auf seine Nachkommen, die aber bereits mit seiner Enkelin Irmgard ausstarben. Durch sie fiel die Grafschaft Berg an das Haus der Herzöge von Limpur, die sich von da ab zugleich auch Grafen von Berg  [...]



Genealogische Nachrichten über Lübecks Familien aus älterer Zeit

Holstentor

Allein an Familien die in Lübeck von 1327 bis 1717 regelmäßig die Ratsherren stellten, müssen unter anderem die “von Brömse, von Brokes, von Dorne, von Lüneburg, von Stiten, von Wickede usw. genannt werden. Grundlage für die historischen Nachrichten waren die Geschlechtsregister, Leichenpredigten, die Inschriften auf Grabsteinen und Epitaphien und die vom 1856 verstorbenen Dr. Hermann Schröder hinterlassenen “Schröderschen Regesten”. Quelle: Dittmer, Georg Wilhelm: Genealogische und biographische Nachrichten über Lübeckische Familien aus älterer Zeit, Lübeck: Dittmer 1859 Weitere Literatur: Techen, Friedrich: Die Grabsteine der lübeckischen Kirchen,  [...]



Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck

Johann_Franz_Eckher_von_Kapfing

Die Familie gehört zum altbayerischen Landadel. Johann Franz erblickte das Licht der Welt am 16.10.1649 auf Schloss Train bei Abensberg als Sohn von Johann Christoph (1608-1685) und dessen Gattin Regina von Kürmreith. Er begann als Page bei Fürstbischof Albrecht Siegmund von Bayern in Freising. 1671 absolvierte er das Münchner Jesuitengymnasium und studierte Theologie. 1673 erhielt er ein Freisinger Kanonikat und empfing bereits ein Jahr später die Priesterweihe. Seit 1684 war er Domdekan und das Haupt der Kapitelopposition gegen den Dompropst Zeller von Leibersdorf. Am 29.1.1695  [...]



Phantasie und Buchstabenmalerei des Mittelalters

Evangeliar

Im Volk ist der Glaube an die Bedeutung und Kraft des Wortes lebendig. Es weiß was es bedeutet, wenn jemand die rechten Worte findet. Es weiß, dass das echte Wort ins Gehör eindringt, ihn in seinen Bann zieht und eine entscheidende Wirkung auf ihn auszuüben vermag. Es weiß umgekehrt, dass ein Mensch, der das rechte Wort nicht nennen mag, Worte macht und um die Sache herumredet. In der Regel sind die germanischen Buchstaben so geformt, dass sie das schnelle Lesen nicht erschweren, aber für die  [...]