Beiträge zur Geschichte des Hauses Neufville seit der Einwanderung der Familie nach Deutschland

[gn_heading style="1"]Beiträge zur Geschichte des Hauses Neufville[/gn_heading]

Die “de Neufville” kamen als reformierte Glaubensflüchtlinge nach Frankfurt. Die Familie stammte aus der Grafschaft Artois. Im Jahre 1575 wurden Robert und Sebastian Bürger der Stadt. Zwei Jahre später verheiratete sich Sebastian (1545-1609) mit der Anna Cochx (Koch) und kam durch seinen Tuchhandel schnell zu großem Vermögen. Er war der Begründer des Frankfurter Zweiges.  Sohn Sebastian (1581-1634) erweiterte den Handel um Seide, Juwelen und Metalle und vermehrte das Vermögen beträchtlich.

Die meisten Familienmitglieder waren Kaufleute, einige waren Juristen und standen als solche besonders häufig im 18. Jahrhundert als Ratsherren, Residenten oder Agenten im Dienste der in der Nähe von Frankfurt wohnenden Fürsten und Grafen; andere Familienmitglieder waren Offiziere, Mediziner und sonstige Gelehrte, Professoren an Schulen und Universitäten.

Die Familienmitglieder breiteten sich nach Nürnberg, Amsterdam, London und bis New York aus. Nach der Gründung des Bankhauses im 17. Jahrhundert die Herzöge von Lothringen, später die nassauischen Häuser und andere namhafte Persönlichkeiten zu ihrer Kundschaft. Die Familie engagierte sich in der Kommunalpolitik und einige erhielten die preußische oder österreichische Adelsanerkennung unter dem Namen “von Neufville”

 

Namensbeispiele der Familien-Allianzen:

de Bary, von Canstein, Campoing, von Dörnberg, Firnhaber von Eberstein, du Fay, Gontard, von Guaita, von Heyden, Jordis, Iselin, von der Lahr, von Lehmann, von der Leyen, von Loen, de Malapert, Mumm von Schwarzenstein, Mylius, de Neef, d’ Orville, Osterrieth, Passavant, Pistorius, Reichlin von Meldegg, de Ron, van den Velden, von Zobel und viele mehr….

Quelle:

Heinrich Nathusius-Neinstedt: Beiträge zur Geschichte des Hauses Neufville seit der Einwanderung der Familie nach Deutschland bis auf die Neuzeit 1558 – 1897, Zusammengestellt und bearbeitet von Heinrich von Nathusius-Neinstedt und Alfred von Neufville, Frankfurt, 1897

Weblink:

Das Frankfurter Patriziat

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