Dorfchronik von Urbach im Harz

Auszug aus der Häuserliste von Urbach in Verbindung mit Liesegang 1Geschrieben von Ruth Meyer geb. Müller im Jahre 1996

Nach gründlichem Studium aller erreichbaren Akten ist Herr Hugo Etzrodt zu der Überzeugung gelangt, dass die oft erwähnten erwähnten „sieben“ nach der bisherigen Nummernbezeichnung folgende gewesen sind: Nr. 15 John, Nr. 18 Bühling an der Pfarre, Nr. 23 Johann Christian Kellner, Nr. 73 Walter Günther Willi Thelemann, Nr. 81 Walter Tölle, Nr. 83 Hans Fritsche am Platz, 2Nr. 96 Otto Liesegang Dieser vermutlich ersten Höfe waren um ein Vielfaches größer als sie heute sind. Im Verlauf der Jahrhunderte wurden dieselben immer wieder geteilt.

Haus Nr. 2 (heute Hauptstraße 1)

Erbaut 1835 von Johann Christoph August* Herboth oo Christine Marie Margaretha Liesegang
Vererbt 1876 an August* Christoph Liesegang oo Christine Marie Auguste Herbothe
Geerbt 1895 von Karl Friedrich Albert* Liesegang oo Amalie Minna Olga Fritsche
Geerbt 1940 von Ernst Fritsche
Vererbt 1952 An Wilfried Hattenhauer

Haus Nr. 3 (heute Nr. 2)

Erbaut 1836 von Christoph* Johann Christian Liesegang oo Marie Dorothee Thelemann
Vererbt 1878 an Christian Friedrich* Christoph Liesegang oo Susanna Wilhelmine Margaretha Hartung
Vererbt 1898 an Friedrich August Albert* Liesegang oo Louise Auguste Henriette Herbothe
Vererbt 1945 an Edmund Martin Willi* Liesegang oo Erna Lobstedt
Vererbt an Helga Liesegang verwitwete Linde und nun an ihre beiden Söhne

Haus Nr. 2 in Urbach 1
Haus Nr. 2 – Foto: Volker Linde

Nr. 96 – Breite Gasse 4 (alte Nummer 69)

Gebaut vor 1660
vererbt 1650 an Lorenz Etzrodt
vererbt 1700 an Paul Etzrodt
vererbt 1753 an Johann Adam Etzrodt
vererbt 1778 an Christian Etzrodt
vererbt 1816 an Karl Etzrodt
vererbt 1841 an Christof Etzrodt
vererbt 1854 an Christian Christoph Karl* Liesegeng oo Johanne Christine Wilhelmine geb. Etzrodt
vererbt 1905 an Friedrich August Louis* Liesegang oo 2. Auguste Friederike Bühling
vererbt 1940 an Eduard Albert Otto* Liesegang
zuletzt an Kerstin Zimmermann (die Nichte)

Haus Nr. 101 (alt Nr. 66) Blättermannsgasse 5

Gebaut nach 1660
Seit 1700 hieß der Eigentümer Andreas Willerbach
Gekauft 1753 von Johann Valentin Liesegang *1703 +1758
vererbt 1778 an Johann Christian* Liesegang oo Christine Elisabeth Bühling
veräußert 1790 an Valentin Henning

Nr. 110 – Hauptstraße 21

Erbaut nach 1700
Eigentümer 1753 war Johann Adam Liesegang
verkauft 1768 an Heinrich Helbig
Vererbt 1791 an Johann Hanemann
Vererbt 1837 an Johann Christoph Hanemann
Vererbt 1898 an Albert Dorl
Verkauft 1930 an Richard Albrecht Schneider

Grundbuchwesen für die Gemeinde Urbach (Auszug)

Im Monat September 1888 wurden folgende Grundbuchartikel angelegt (Seitenbereich 506-508)
Am 31 Januar 1889 wurden folgende Grundbuchartikel angelegt (Seitenbereich 60-64)
im Monat Dezember 1888 angelegte Grundbuch-Artikel in der Gemeinde Urbach, Gemeinde Werna, Gemeinde Leimbach, Gemeinde Rüdigsdorf (Seitenbereich 16-19)
Im Monat April 1889 (erschienen 1.5.1889) wurden nachfolgende Grundbuchartikel angelegt (Seitenbereich 242 – 246)

Erwähnenswert ist die Schulchronik von Urbach

Aufgeschrieben von Kantor Rieschel im 19. Jahrhundert, transkribierte Klaus Simon diese Ortschronik aus dem handschriftlichen Sütterlin, teilweise Kurrent in die heutige moderne Schrift. Die Schulchronik von Urbach im Harz beinhaltet die Ortsgeschichte sowie die Schulgeschichte von Urbach, auch mit Bildern von Schulklassen. von Verlag Steffen Iffland (Herausgeber), Klaus Simon (Autor) 3Die Person, die die Chronik von Kantor Rieschel transkribierte und für die Öffentlichkeit zugänglich machte.

Eine Liste der Pfarrer gehört ebenfalls zur Geschichte von Urbach

Liste der Pfarrer in Urbach von4Philip Meyer (Hrsg.): Die Pastoren der Landeskirchen Hannovers und Schaumburg-Lippe seit der Reformation 2 : Kaarßen bis Zeven. Göttingen: Vandenhoeck u. Ruprecht, 1942. die an der Kirche St. Johannis in Urbach zwischen 1565 und 1920 tätig waren.

Quellen und Hinweise:

  • 1
    Geschrieben von Ruth Meyer geb. Müller im Jahre 1996
  • 2
    Nr. 96 Otto Liesegang
  • 3
    Die Person, die die Chronik von Kantor Rieschel transkribierte und für die Öffentlichkeit zugänglich machte.
  • 4
    Philip Meyer (Hrsg.): Die Pastoren der Landeskirchen Hannovers und Schaumburg-Lippe seit der Reformation 2 : Kaarßen bis Zeven. Göttingen: Vandenhoeck u. Ruprecht, 1942.

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