| Notizen |
- Geboren als Sohn des Bürgers Franziskus Reusner und seiner F rau Martha, die Tochter des aus Lüben stammenden Bürgers Mel chior Homberger, besuchte er zunächst die Schule seiner Heim atstadt. Im Herbst 1599 adoptierte ihn sein Onkel Nikolaus R eusner, nahm ihn bei sich im Haushalt in Jena auf, wo er zun ächst die Stadtschule besuchte. 1601 ging er an das kurfürstliche Gymnasium Schulpforta, von wo er nach sechsjähriger Ausbildung zurück an die Universit ät Jena kam und sich dort 1607 immatrikulierte. Bereits am 3 0. Dezember desselben Jahres, konnte er sich den akademische n Grad eines Magisters erwerben und begann im Anschluss ein juristisches Studium, wobei er vor allem von Virgilius Pingi tzer gefördert wurde. Nach kurzem Aufenthalt in seiner Heima tstadt kehrte er nach Jena zurück, wo er unter anderem Vorle sungen und Disputationen abhielt. Am 9. Mai 1615 wechselte er an die Universität Wittenberg, w o er am 23. Juni begann, öffentliche Privatvorlesungen abzuh alten. Am 16. September des gleichen Jahres avancierte er zu m Lizentiaten und am 19. September promovierte er zum Doktor der Rechtswissenschaften. Er setzte seine Vorlesungen fort, betätigte sich als Rechtsanwalt, wurde am 21. August 1617 A ssessor an der Juristischen Fakultät der Wittenberger Hochsc hule, am 16. April 1618 Advokat des sächsischen Hofgerichts, am 20. Januar 1619 übernahm er die Vertretung seines Vetter s Bartholomäus Reusner und wurde am 14. März 1621 Professor der Institutionen an der Wittenberger juristischen Fakultät. Damit verbunden war eine Stelle als Assessor am sächsischen Hofgericht Wittenberg. Diesem stand er 1628 als Senior vor, wurde 1639 Professor des Codex, damit verbunden Assessor am Wittenberger Konsistorium, 1640 Professor der Dekretalen un d Ordinarius. In seiner Funktion als Professor war er mehrmals Dekan der j uristischen Fakultät und drei Mal Rektor der Universität, vo r allem in der schwierigen Zeit des Dreißigjährigen Krieges. So wurde ihm während dieser Zeit mehrmals das Haus geplünde rt, was ihn auch gesundheitlich mitnahm, so dass der Arzt ih m zu einem Besuch in Karlsbad riet. Dennoch verbesserte dies nicht seine gesundheitliche Situation und so starb er am Mi chaelistag und sein Leichnam wurde am 5. Oktober 1652 in der Schlosskirche Wittenberg beigesetzt. Quelle für den Text: W ikipedia Quellen: # Immanuel Friedrich Gregorius: Genealogische und historisch e Nachrichten von dem alten, berühmten, und gesegneten Wirth ischen Geschlechte aus Löwenberg, und sonderlich Lauban, Her ausgegeben 7.9.1751 in Lauban (Digitalisat: http://digital.s lub-dresden.de/id33239249X ) # Restlose Auswertungen von Leichenpredigten und Personalsch riften für genealogische und kulturhistorische Zwecke, von D ipl. Kfm. Fritz Roth, Boppard 1959-1980 (Familiengeschichte Wirth und Reusner) 062, 780, 1326, 1542, 4305, 4583, 4772, 5 189, 5193, 5311, 7208, 7570, 8636 vgl. Kundmann, Johann Christian: Silesii im Nummis oder berü hmte Schlesier, Breslau 1738, Webseite: http://www.rambow.de /schlesische-geschlechter.html vgl. Lpr. Braunschweig 5250
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