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- Bekannt durch seine 21 Kinder und als Bürgermeister der Stad t Perleberg. Mathias Hasse, Bürgermeister der Stadt Perleber g von 1659 bis 1689, Sohn des Bürgermeisters Joachim Hasse u nd seiner Ehegemahlin Elisabeth, geborene Krusemarck. Es wir d erzählt von seiner erstaunlichen Manneskraft, die ihn befä higte, im Laufe von vierzig Jahren, nämlich von 1645 bis 168 5, einundzwanzig Kinder zu zeugen, deren sieben älteste ihm zu seinen Lebzeiten vierundzwanzig teils tot, teils lebend g eborene Enkel schenkten. Dass er dazu nur zwei Frauen hatte, nacheinander, versteht sich und nicht dreihundert wie angeb lich der starke August von Sachsen, spricht für ihn. Auch wa r er seinen Kindern ein guter Vater, was in jenen schweren Z eiten nach dem Dreißigjährigen Kriege sicher mancherlei Opfe r verlangte. Seine Töchter verheiratete er vorteilhaft, sein e Söhne protegierte er in ebenso vorteilhafte Stellungen, un d als seine erste Frau, Margaretha Vogels, Anno 1662 das Zei tliche segnete, erst vierunddreißig Jahre alt, bei der Gebur t ihres zehnten Kindes, bewarb sich ihr ältester Sohn Joachi m bereits um die Stelle des Ratsverwalters zu Havelberg. Bal d darauf heiratete die Schwester Elisabeth den reichen Bäcke r Theodori, wurde Georgius Verwalter beim Freiherrn von Nett elbeck, Mathias jr. hingegen Pastor zu Lenzen und Andreas Ap otheker zu Seehausen, Anna des Lenzener Bürgermeisters Ehewe ib; Margareten gab er einem Ruppiner Handelsherrn und verlob te Marien dem Wusterhausener Bürgermeister. Auf diese Weise überzog er Prignitz und Altmark mit seinem Geschlecht, war e r doch nicht umsonst der "Priegnizischen und Alte Märckische n Stätte Schuldenwercksverordneter". Über den Tod seiner ers ten Frau tröstete ihn die zweite bald hinweg, die er 1663, n ach strikter Einhaltung des gebührlichen Trauerjahres ehelic hte: Anna, geborene Ratjen, nur zwei Jahre älter als sein äl tester Sohn. Auch Anna war fruchtbar, ja schlug noch den Rek ord ihrer bedauernswerten Vorgängerin. Sie schenkte dem Bürg ermeister elf Kinder, von denen Daniel der jüngste 1685 das Licht der Welt erblickte, nur vier Jahre vor dem Tode des Va ters, der 1689 starb, "66 Jahr, 7 Wochen und 3 Tage alt", da mals ein biblisches Alter. Kurz vor seinem Tode jedoch ließ er, ein Denkmal zu setzen, sich und seine Familie malen: Er selbst in der, unteren Mitte des ovalen Riesenbildes, links die erste rechts die zweite Frau, und dann nach links und re chts aufsteigend die jeweiligen Kinder, der Vollständigkeit halber auch die Totgeburten, kleine, zierlich in Steckkissen gebundene Leichen mit stereotypen Puppengesichtern in winzi gen Särgen anstelle des Porträts. Oben, wiederum in der Mitt e, treffen sich die Kinderreihen, die auf die Äste eines gen ealogischen Baumes gereihten Medaillons, und umrahmen so, vo n Joachimus bis zu Daniel, dem vierzig Jahre jüngeren Bruder , eine im Zentrum des Ovals befindliche Kreuztragungsszene; denn das Bild war für die Kirche bestimmt. Warum Mathias Has se, der generöse Stifter, ausgerechnet eine Kreuztragung bes tellte, mag symbolische Gründe gehabt haben, immerhin, bei e inundzwanzig Kindern. Erheben sich nun im Hintergrunde der S zene die Türme und Zinnen Jerusalems, der hochgebauten Stadt ? Mitnichten; Perlebergs Türme sind es, die da in die biblis che Landschaft ragen, und recht klein ist dies Mitteloval, w enn man den Platz für die Familie dagegen hält: Allzu viel G ottesfurcht kann da nicht im Spiele gewesen sein. Quelle: ht tp://home.arcor.de/prignitzportal/citizen/index.htm
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