| Notizen |
- Aus seiner Ehe mit Hildegard hatte KARL 4 Söhne und 5 Töchte r. Nach dem Tod Hildegards 783 heiratete er Fastrada, Tochter des Grafen Radulf, die zwei Töchter zur Welt brachte und 794 starb. Die letzte Ehe mit der Schwäbin Liutgard blieb kinderlos. Daneben liebte er während und nach seinen rechtmäßi gen Ehen noch mindestens 4 Nebenfrauen, von denen er 18 Kinder hatte. Wegen diesen Lebenswandels sah der Mönch Wettin den allerfrömmsten KARL später im Fegefeuer. Trotz ihrer von der Hofdichtung gepriesenen Schönheit blieben alle ehelichen Töchter unverheiratet, weil KARL sich nicht von ihnen trenne n mochte. Doch er duldete, dass die Natur ihr Recht forderte . So hatte Hrotrud vom Grafen Rorico von Maine einen Sohn, der spätere Abt von St. Denis wurde. Bertha lebte in freier Ehe mit dem Hofdichter Angilbert, aus der der Dichter und Historiker Notker der Stammler hervorging. Es heißt, dass von allen jungen Frauen am Aachener Hof nur KARLS Nichte Gundrada Jungfrau geblieben ist. Schon 806, 7 Jahre vor seinem Tod, legte KARL DER GROSSE die Erbfolge fest. Nach fränkischem Re cht hätte er das Reich gleichmäßig unter seinen drei rechtmä ßigen Söhnen teilen müssen. Er entschied sich für einen Mittelweg.Karl, der älteste, sollte den größten Teil und höchstw ahrscheinlich auch die Kaiserwürde erben, Pippin Italien und LUDWIG Aquitanien, zu deren Königen sie schon 781 gekrönt w orden waren. Aber Pippin starb 810, Karl ein Jahr darauf. Be ide hatten sich im Unterschied zu dem nun allein überlebende n LUDWIG als Heerführer bewährt. Im September 813 krönte KAR L den frommen LUDWIG zum Mitkaiser. Seit dieser Zeit war KAR L DER GROSSE leidend, im Winter begann er ernstlich zu kränk eln. Auch das Fasten brachte dem Fiebernden keine Erleichter ung. In der Nacht zum 27. Januar 814 empfing er von seinem E rzkaplan Hildibald das Abendmahl und starb morgens um 9 Uhr. Noch am gleichen Tag wurde er in der Aachener Marienkirche beigesetzt. Dass er sitzend auf seinem Thron bestattet worde n wäre, ist eine Sage. Illegitime Kinder waren: Hruodhaid 78 4- nach 814, Ruothild Äbtissin von Faremoutiers von Madel gard -24.3.852, Adalthrud von Sächsin Gersvind (+ nach 8 00) - nach 800, Drogo Bischof von Metz (823-855) von Regin a 17.6.801-8.12.855, Hugo Abt von St. Quentin (822/3-844) v on Regina 802/06-14.6.844, Theoderich (Dietrich) von Adal indis (+ nach 800) 807- nach 818 . Karl war 4mal verheiratet: Seine erste Ehe (769) mit einer Tochter des Langobardenkönig s‚ war wohl eine, von seiner Mutter veranlasste‚ politische Ehe. Er verstieß sie 771 (keine Kinder) 2. Ehe 771 mit Hildegardis, * 758, +783 - 9 Kinder 3. Ehe 783 mit Fastrada, +794 - 2 Kinder 4. Ehe 794 mit Luitgard aus Alemannien‚ +800 (keine Kinder) Über diese 4 Frauen hinaus sind 6 Konkubinen bekannt: Eine v or seiner 1. Ehe - 1 Kind eine nach dem Tod vor Hildegardis - 1 Kind; 4 nach dem Tod seiner letzten Frau - 4 Kinder. Er hat insgesamt 18 bekannte Kinder, dazu gehören Pippin und Ludwig der Fromme Quelle: Siefer Fritz: Die Vorfahren der Kinder Siefer-v. Ros en (insgesamt 15 Abschnitte) Überlingen, im Selbstverlag um 1990 hier: Kulturkreis Alte mittelruropäische Geschlechter, Bd. 11 Biographien auf den nachfolgenden Webseiten: http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_der_Gro%C3%9Fe http://www.mittelalter-genealogie.de/mittelalter/koenige/fra nkenreich/karl_1_der_grosse_frankenkoenig_814.html vgl. Geschichte des Geschlechts Trierenberg (Neubearbeitung der Nachrichten von der Familie 1500-1905) von Georg Trieren berg, Glücksburg: Starke Verlag, 1957
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