| Notizen |
- Zusammen mit Bruder Johann bezog er die Universität Helmsted t 17.4.1583, wo er vier Jahre Cameralia studierte. 1586 kam er an das Kaiserliche Kammergericht in Speyer und blieb dort ebenfalls vier Jahre. 1591 berief ihn Herzog Wilhelm d. J. von Braunschweig-Lüneburg auf den Posten eines Kanzleisekretärs nach Celle. 6.11.1599 erhält er von Hzg. Ernst für sich und seine Erben eine "Gnadenverschreibung" auf 5 Stücke Landes, zu Diepholz belegen, nach Ableben der damaligen Besitzerin, der alten Hoyerschen, und zwar "erb- und eigentümlich, auch zehntfrey" 1608 wurde er sogar zum Hofgerichtssekretär ernannt. In dieser Stellung blieb er bis zu seinem Tode.
Otto hatte 11 Kinder, von denen lediglich die Tochter Marie Mar garethe interessieren dürfte. Sie heiratete am 9.2. 1623 in Celle Johann Hattorf, den herzoglichen Bergfaktor zu Blankenburg und Eisenfaktor in Osterode.
Quellen zur Familie Hedemann, soweit in den einzelnen Texten nicht angegeben:
1. Joachim Lampe: Aristokratie, Hofadel und Staatspatriziat in Kurhannover, in: Veröff. der Hist. Komm. f. Niedersachsen , Bd. 24/1963
2. H. v. Wiedner (+), Marburh/Lahn
3. Fritz Roth: Auswertungen von Leichenpredigten, Bd. 1, 195 9, Bd. 2, 1961, Bd. 3, 1962, Bd. 4, 1965, Selbstverlag Boppa rd/Rhein
4. Hans Mahrenholtz, Hannover: Stammfolge der Familie Hattor f in Osterode, in: Heimatblätter für den südwestl. Harzrand 7 und 8/1960
5. Paul v. Hedemann-Hespen, Deutsch Nienhof b. Westensee, 19 17: Familiengeschichte der Hedemann
6. AL 79823 von Erich Dudy
7. Emil J. Guttzeit, Geschichte der Stadt Diepholz, I. Teil, Diepholz 1982. 8. Europäischen Stammtafeln, Bd. XVII/2998, Tafel 113
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