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Die Württembergischen Familien-Stiftungen

Einzelne Beiträge, teils Genealogien einzelner Stiftungen, teils historische Nachrichten über einzelne Stiftungen sind in den Werken von Johann Jacob Moser und Pfarrer Klemm erarbeitet worden.

Im Jahre 1818 hat der Oberfinanzrat v. Spittler in Gemeinschaft mit dem hiesigen Dekan Hoffacker eine Sammlung der Familien-Stiftungen herausgegeben, aber es erschien nur das 1. Heft.

Das Gesamtwerk von Faber ist so ausgearbeitet, dass jeder der seine Vorweltern kennt, leicht seine Stipendien-Rechte ausfindig machen kann. Familien die in mehreren Stiftungen vorkommen, sind nur einmal beschrieben, allerdings wird darauf in allen Heften wiederholt hingewiesen. Jedes Heft enthält ein Register.

Württembergische Familienstiftungen, Jahrgang 1852
Württembergische Familienstiftungen, Jahrgang 1853
Württembergische Familienstiftungen, Jahrgang 1856
Württembergische Familienstiftungen, Jahrgang 1857

Namensauszug der Berechtigten:

Bocer, Braun, Bonaker, Broll, Cotta, Osiander, Hiller, Sigwart, Lauterbach, Griesinger, Schott v. Schottenstein, Fabri, Probst, Eisenkrämer, Grüninger, Wolff, Fikler, Dempfell, Farner, Lempp, Hallwachs, Hegel, Wendlin, Kapff, Ziegler, Vogler, Fleck, Heerbrand, Moser, Barth, Feuerlein, Göriz, Römer, Hornung, Krämer, Simon, Pflüger, Hallberg, Laubmaier, Zeller, Thill, Hermann, Gomer, Hirschmann, Weinmann, Hochmann, Gottschalk, Hochstetter, Nürnberg, Crusius, Helfferich, Klemm, Riepp, Platz, Frontenhausen.

Die Familienstiftung:

Als Familienstiftungen werden solche Stiftungen bezeichnet, deren Begünstigte in einem familiären verwandtschaftlichen Zusammenhang mit dem Stifter stehen. Durch die Gründung der Familienstiftung verlieren die Erben hinsichtlich des Nachlassvermögens Verfügungs-, Stimm- und  Kontrollrechte, die sie im normalen Erbgang erhalten hätten. Diese werden mit dem Vermögen an Stiftungsorgane wie Vorstand, Beirat etc. übertragen. Die Erben erhalten stattdessen die Rechtsstellung von Destinatären, die sich in den meisten Fällen auf den Bezug von jährlichen Ausschüttungen gemäß Satzung und Vorstandsbeschluss der Familienstiftung beschränkt. (Quelle)

Quelle:

Faber, Ferdinand Friedrich: Die Württembergische Familienstiftungen, nebst genealogischen Nachrichten über die Berechtigten, 4 Bände und Nachtrag mit insgesamt 33 Heften, Stuttgart: Buchhandlung Köhler, 1852-1857 (Der Download ist auch über Archive.org möglich)

Download-Hinweis:

Das Firefox-Addon http://www.googlesharing.net laden. Das eingeschaltete Browsen simuliert nun die Suche als US-Bürger und ermöglicht im Gesamtergebnis zuverlässig einige Downloads mehr, wenn man darauf achtet die Domain mit http://books.google.com/ aufzurufen. Diese Lösung bevorzuge ich persönlich, weil die immer wieder neue Suche nach funktionierenden Proxys mehr als nervt.

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