Über das dem Uradel angehörige Geschlecht der von Taube sonst Duve genannt

In den Ostseelanden Russlands, Preussens und Schwedens begegnet man unter den Geschlechtern uradeliger Herkunft einem Namen, der in der heute üblichen Form durchaus derselbe ist, der aber aufwärts steigend in früheren Jahrhunderten sehr bestimmt nach zwei Hauptrichtungen auseinander geht und sowohl sprachlich als als auch heimatlich und der Nationalität nach auf ganz verschiedene Wurzeln leitet. Es ist dies der Name von Taube; bei dem einen dieser Geschlechter hinaufleitend zu den Formen Daube, Dube Duba und somit nach Ober-Sachsen, Thüringen, Böhmen; bei dem anderen durch die Formen Duve, Duwe, Dove, nach Niedersachsen und Westfalen, dieser allgemeinen Wiege aller ritterlichen Geschlechter, welche vom Beginn der Ordenszeit bis in das 16. Jahrhundert nach Livland und Kurland gekommen sind

Litteratur:

Über das dem Uradel angehörige Geschlecht der von Taube sonst Duve genannt / Von Leopold Freiherr von Ledebur, im Selbstverlag des Herausgebers, Berlin 1864 (Last ned) bei der Russischen Staatsbibliothek

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