Regionalgeschichte

Der Deutsche Orden

Der erste Hochmeister war Heinrich Walpot von Bassenheim (1198-1200) ihm folgte Otto von Kerpen (1200-1208) Heinrich von Tunna (1208-1209). Mit der Amtszeit des Hochmeisters Hermann von Salza (1209-1239) ist die Gründungsperiode des Deutschen Ordens abgeschlossen. Die territoriale Gliederung des Ordens sieht wie folgt aus: Kommende (Haus) Ballei (Provinz) Land und Gesamtorden; Die personelle Gliederung: Komtur, Landkomtur, Landmeister und Hochmeister. Und hier kommt auch der Name Rambow ins Spiel, denn Dietrich von Rambow war von 1342-1345 Komtur des Deutschen Ordens in Riga. Sein Bruder? Heinrich von Rambow war 1372 Ritter des Ordens im livländischen Zweig und wurde bei einem Gefecht an der Heiligen Aa verwundet.

Die sich nach diesem Ort benennende Familie kommt im 13. Jahrhundert im Gefolge des Bischofs von Schwerin und bei Fürst Heinrich II. von Mecklenburg vor. In einer Urkunde vom 7.10. 1325 erteilte Fürst Heinrich II. seine Zustimmung, dass Hermann von Rambow eine Hufe zu Rambow an das Wismarer Heilig-Geist-Haus verkauft. Vor 1337 scheint der Besitz der Familie in Rambow und in Stieten an die Stadt Wismar gelangt zu sein. 1348 wird ebenfalls Hermann von Rambow genannt als fidelis des Fürsten Albrecht von Mecklenburg.



Slawenzeit und Wendisch Rambow

Slawenzeit und Wendisch Rambow

In der frühmittelalterlichen Völkerwanderung verließen die germanischen Stämme auch den Siedlungsraum zwischen Niederelbe, Saale und Oder weitgehend. In diesen drangen um 600 Slawen aus dem Gebiet östlich der Oder ein. Die westslawischen Völker (“Wenden”) waren im Westen Mecklenburgs die Obotriten (oder Abotriten) und im Osten Mecklenburgs sowie in Pommern die Wilzen oder Liutizen. Charakteristisch für die slawischen Siedlungen waren Burgen als Herrschersitze und politische Zentren. Ursprunglich wurden sie auf Bergkuppen errichtet, später mit Burgwällen in schwer zugänglichen Gebieten an Seen und Flüssen angelegt. Der Sitz  [...]



Rambow als Besitzer der Salveymühle

Rambow als Besitzer der Salveymühle

Von 1591 bis 1613 ist Parmann Herr auf dieser Mühle. Die Mühle muss unter dem Dreißigjährigen Krieg sehr gelitten haben, denn der Kaufpreis betrug nur 25 Taler. Um 1675 marschieren die Brandenburger hier durch, diese stehlen das gesamte Eisen der Mühle. 1685 klagt der Rittmeister von Eickstedt gegen seinen Nachbarn, den Müller, denn durch den Wasserstau verderben seine Felder. Im Jahre 1691 lässt von Eickstedt von seinen Leuten Gräben ausheben, die das Wasser aus dem Mühlenteich ableiten. Die Müller aller vier Mühlen bewaffnen sich und ziehen gegen Eickstedt und werfen die Gräben wieder zu.



Hexenprozesse in Mecklenburg

Hexenprozesse in Mecklenburg

Nachfolgende, aus Rambow stammende Personen waren wegen Hexerei angeklagt: 1621 Elisabeth Hakers starb durch Verbrennung auf dem Scheiterhaufen 1697 Trine Molten (verstarb während des Verfahrens durch Folterei) 1697 Christian Korff und Anngret Moltken (Verbleib unbekannt) Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin, Acta constitutionum et edictorum; Kriminalakten der Städte und Ämter Stadtarchive Rostock, Schwerin, Güstrow, Wismar, Parchim und Sternberg Protokollbücher und Spruchakten der juristischen Fakultäten der Universitäten Rostock, Greifswald, Helmstedt und Brandenburg (1570 bis 1720) Universitätsbibliothek Rostock, Abt. Sondersammlung, Bestand Familienpapiere Verzeichnis der Copulationen von den Anfängen bis 1704,  [...]



Die Geschichte der Deutschen im Baltikum

Im Hochmittelalter begann die Unterwerfung der baltischen Lande durch die Ordensritter die seit Anfang des 13. Jahrhunderts zunächst von Riga aus (Schwertbrüderorden), ab 1226 auch von Kulm im heutigen Polen ins Baltikum vordrangen und bis um 1300 weite Gebiete unter ihre Herrschaft bringen konnten.



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