Regionalgeschichte

Kehmstedt im Landkreis Nordhausen

Verschiedene Herren waren beteiligt am Besitz von Land und Zinsen im Dorfe Kehmstedt. Die erste urkundliche Erwähnung ist datiert aus dem Jahre 1093. Nach Leuckfeld waren es die Grafen von Northeim im 11. Jahrhundert, die einiges davon an das Kloster Bursfelde abtraten, Graf Heinrich von >Kercberch< übertrug 1295 das Eigentum von 3 Hufen in >Kemstede< an Walkenried (W.U.561) Das Kreuzstift und das Nonnenkloster auf dem Frauenberge in Nordhausen bezogen Zinsen von Kehmstedt und 1527 das Kloster Ilfeld. In der Umgebung lagen an einem Hügel Alterode [...]



Dynastie der Buchdruckerkunst in Leipzig und Görlitz

Geistliche waren schon in der ältesten Zeit Inhaber der Schreibekunst. Erst mit der Erfindung des Lumpenpapiers um 1300 wurde auch die Schreibkunst allgemeiner, so dass nun auch Bürger und andere Weltliche die Schreibkunst in den Schulen gelehrt bekamen. Diese Buchschreiber behielten sowohl den alten Stoff, das Pergament als auch die alte Schrift (als Mönchsschrift bekannt) noch lange bei, während bei Korrespondenzen und in Verwaltungen seit Mitte des 14. Jahrhunderts größtenteils auf Papier geschrieben wurde. Nur was ewig halten sollte (Dokumente, Testamentsbücher, Statuten) wurde noch auf [...]



Rambaum in Waren (Müritz) und die Mühle Nr. VII

Eine Bockmühle mit einem Gang im Eichholz am Federowschen Wege “beym Judenkirchhof” gehörte 1804 dem Müller Rambaum. Nachdem Johann Heinrich Osten die väterliche Mühle Nr.III im Zuge eines Konkursverfahrens 1823 verloren hatte, pachtete oder bewirtschaftete er um 1825 diese Mühle auf dem Papenberg. Sie war nur kurze Zeit in seinem Besitz. 1827 versuchte er sich mit dem Bau einer eigenen neuen Windmühle auf dem Teschenberg.



Wiegersdorf im Harz liegt malerisch in reizvoller Landschaft

Vermutlich hat Wiegersdorf schon vor 1240 bestanden, mit einem oder mehreren Gütern. Um 1240 verkaufte der Honsteiner Graf an seine Schwester Bertrada verschiedene Güter auf deren Lebenszeit, in den Urkunden ist auch Wiegersdorf genannt. Im Jahre 1322 verkauften die Grafenbrüder von Honstein ihr Dorf “Wigersdorff” für eine vollbezahlte Geldsumme dem Kloster Ilfeld. Damit wurde Wiedersdorf ein Klosterdorf und dem Kloster gegenüber zinspflichtig.



Geschichte der ehemaligen Grundbesitzer von Woffleben

In Woffleben leben heute etwa 511 Einwohner. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahre 927. In dieser Urkunde heißt es, dass König Heinrich I. seiner Frau Mathilde den Zehnten von Wafilieba im Zorgegau schenkte. Funde aus der vorrömischen Eisenzeit in der Nähe des Bahnhofs belegen, dass das Gebiet schon in urgeschichtlicher Zeit besiedelt war. Im Jahre 1103 wurde im Ort eine Kirche gebaut, die 1751 als baufälliges Gotteshaus bezeichnet wurde. Ein Jahr später musste die Kirche abgerissen werden, aber schon 1755 konnte [...]



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