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700.000 Dokumente umgezogen

700.000 Dokumente umgezogen

Das Stadtarchiv Düsseldorf in neuen Räumen: Innerhalb von sechs Monaten ist der überwiegende Teil der rund 700.000 Stücke in die sanierte Alte Paketpost gebracht worden. Ab Donnerstag sind die Lesesäle für Besucher geöffnet. Familienforschung ist ein Schwerpunkt.



Foto der Woche

© by Strucki   In Überlingen wurde im Herbst 1944 ein Aussenlager des Konzentrationslagers Dachau eingerichtet. Ungefähr 800 Häftlinge hatten unterirdische Stollen in die Felsen westlich von Überlingen zu sprengen, damit die Friedrichshafener Rüstungsbetriebe ihre Produktion fortsetzen konnten. Dabei starben mindestens 168 Menschen an den Folgen dieser Zwangsarbeit – misshandelt und unterernährt.  Die Toten wurden im Krematorium Konstanz verbrannt. 97 Opfer wurden einfach verscharrt in einem Massengrab im Überlinger Waldstück Degenhardt. Im Jahre 1946 begrub man sie auf dem gegenüberliegenden Friedhof. Webseite des Künstlers: Panoramio



Foto der Woche!

© by Strucki Webseite des Künstlers: Panoramio  



Neuerscheinung: Drei Müllerfamilien und ihre Mühlen

Chronik der Familie Streitz Diese Familie ist seit 1564, als Michel Streytzen, der Müller von Schönhagen in Gollnow Land erwarb, in Hinterpommern als Müllerfamilie nachgewiesen. 400 Jahre lang folgten Müller auf Müller. Zahlreiche Mühlen im Kreis Saatzig und den angrenzenden Kreisen wurden von ihnen in dieser Zeit bewirtschaftet. Im 16. – 18. Jhd. sind es meist Rechtsstreitigkeiten oder Vertragssachen, die uns etwas über die Müller Streitz und ihre Mühlen erzählen. In den Kirchenbüchern sind Verbindungen zu zahlreichen anderen Müllerfamilien dokumentiert. 1677 begann das Erfolgskapitel Rauschmühle in [...]



Sudetendeutsches Kulturerbe vereint im Internet

Mehr als 60 Jahre nach der Vertreibung soll das auseinandergerissene Kulturerbe der Sudetendeutschen wieder vereint werden. Auf einer gemeinsamen Plattform im Internet wollen bayerische und tschechische Archive historische Fotos, Urkunden, Chroniken und Kirchenbücher veröffentlichen. Beiderseits der Grenze können damit Lücken in Geschichtsschreibung und Forschung geschlossen werden. Der Großteil der rund 145 000 Originale blieb nach dem Zweiten Weltkrieg in der damaligen Tschechoslowakei. Andere Unterlagen gelangten mit den Vertriebenen nach Bayern. Im Staatlichen Bezirksarchiv im westböhmischen Cheb (Eger) zeugen über die Hälfte der Bestände vom einstigen [...]



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