Sozialgeschichte

Das Grundbuch der Stadt Dirschau

Dirschau wurde in pommerellischer Zeit gegründet, fiel 1308 an den Deutschen Ritterorden, wurde 1433 von den Hussiten zerstört und erwählte im Jahre 1454 zusammen mit den anderen preussischen Städten den König von Polen zu seinem Schutzherrn. Am 4. Oktober 1577 plünderten die Anhänger des polnischen Königs die Stadt und steckten sie in Brand, so dass innerhalb von drei bis vier Stunden ganz Dirschau vernichtet wurde. In den beiden schwedisch-polnischen Kriegen war Dirschau als wichtiger Platz an der Weichsel oft der Mittelpunkt kriegerischer Ereignisse, litt unter  [...]



Fürst Bismarck – Sein Leben und Wirken

5 Bd. 1885-1890 bis zum Rücktritt des Fürsten: Vollständige, pragmatisch geordnete Sammlung der Reden, Depeschen, Staatsschriften und Politischen Briefe des Fürsten / urkundlich in Tatsachen und des Fürsten eigenen Kundgebungen dargestellt von Ludwig Hahn: Verlag von Wilhelm Hertz, 1891 Fürst Bismarck, Sein Leben und politisches Wirken: 3 Bd. bis 1879: Vollständige, pragmatisch geordnete Sammlung der Reden, Depeschen, Staatsschriften und Briefe des politischen Fürstenberg, dargestellt von Ludwig Hahn, Verlag Wilhelm Hertz 1881 Fürst Bismarck, sein politisches Leben und Wirken : 5 Bd. 1885-1890 bis zum Rucktritt  [...]



Zwischen Reichsstandschaft und Standesherrschaft: Die Grafen zu Stolberg und ihr Verhältnis zu den Landgrafen von Thüringen

Mit der Herausbildung des mittelalterlichen Lehnswesens war auch die Entstehung der Grundherrschaften als wirtschaftliche und rechtliche Organisationsform des Grundbesitzes verbunden. Von diesen, auf den klassischen Rittergütern basierenden Grundherrschaften unterschied sich qualitativ die Herrschaftsform der Grafen und der edlen Herren bzw. Dynasten, die eine Art Zwitterstellung zwischen diesen und der sich herausbildenden Landesherrschaft der Fürsten einnahm.



Die Professoren an der Giessener Universität genealogisch betrachtet

Die Geschichte der Professorengalerie geht auf das Jahr 1629 zurück, die Zeit also in der die Giessener Universität nach Marburg verlegt wurde. (1624-1650) Vom 25. Mai 1625 bis zum 5. Mai 1650 zog die Universität wegen der Pest und des 30-jährigen Krieges nach Marburg, zwischendurch 1633 weilte sie für 12 Monate wieder in Giessen. Die existierende Galerie ist in diesem Beitrag nur schematisch aufgeführt. Viel interessanter sind die genealogischen Untersuchungen hierzu. Dabei wurden die Verwandtschaftsbeziehungen innerhalb der Giessener Dozentenschaft aufgedeckt. Sie bilden geradezu ein Musterbeispiel  [...]



259 deutsche Haushaltsbücher geführt von Abbonnenten der Zeitschrift “Nach Feierabend” in den Jahren 1911-1913

Passend zu den aktuellen politischen Debatten wie Wirtschaftskrise und Hartz IV Pauschalen Der Wert privater Wirtschaftsrechnungen für die Erfassung der Lebensbedingungen der Bevölkerung und für die Erkenntnis des Umfangs und der Art des Verbrauchs wurde früher nicht verkannt!