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Regionalgeschichte

Stadtgeschichte, Ortsgeschichte, Landeskunde,

Rüdigsdorf und Krimderode – Abstammungsorte unzähliger Liesegangs

24. Juli 2009

Als Reichsdorf unterstand Rüdigsdorf bis 1436 nicht dem Gaugericht, sondern dem Gerichte des Heiligen Reiches Stuhl Nordhausen. Alljährlich hatte man um Pfingsten herum von jedem Pfluge eine Fuhre Steine (Zollsteine) zum Bau der Stadtmauer nach Nordhausen zu liefern. Die Reichsdörfer brauchten an die Reichsstadt keine Zollabgaben zu entrichten. Der letzte Grenzstein zwischen Rüdigsdorf und Nordhausen hieß „der arme Sünderstein“, weil an ihm die Verbrecher zwischen Stadt und Graf ausgetauscht wurden. Zu Krimderode ist zu berichten, Dorf und Rittergut waren altes Reichslehen. Es unterstand ebenfalls bis 1436 dem Reichsschulzen zu Nordhausen, an den es jährlich ¼ M Silbers und 4 Schock Wellholz zu liefern hatte. 1436 kaufte es der Ritter von Bula. Die Stolberger Grafen ließen sich dann mit Krimderode belehnen. Lehnsleute der Stolberger waren die „von Bendeleben, von Berlepsch und von Wurmb“. Das Gut hatte die Polizei, die bürgerliche und hochnotpeinliche Gerichtsbarkeit im Ort. 1759 geschah hier die letzte Hinrichtung. 1850 wurde die Gerichtsbarkeit des Gutes aufgehoben. 1839 wurde das Rittergut Eigentum durch Ablösung der Stolberger Lehnshoheit. [...]

Vom Netzkater zum Sophienhof

20. Juli 2009

Geschichtlich ist zu berichten, dass ab dem 8.4.1945 Ilfeld und Umgebung in Verteidigungsbereitschaft versetzt wurde.. und Oberstleutnant Großkreuz verlegte seinen [...]

Slawenzeit und Wendisch Rambow

19. Juli 2009

In der frühmittelalterlichen Völkerwanderung verließen die germanischen Stämme auch den Siedlungsraum zwischen Niederelbe, Saale und Oder weitgehend. In diesen drangen um [...]

Rambow als Besitzer der Salveymühle

18. Juli 2009

Von 1591 bis 1613 ist Parmann Herr auf dieser Mühle. Die Mühle muss unter dem Dreißigjährigen Krieg sehr gelitten haben, denn der Kaufpreis betrug nur 25 Taler. Um 1675 marschieren die Brandenburger hier durch, diese stehlen das gesamte Eisen der Mühle. 1685 klagt der Rittmeister von Eickstedt gegen seinen Nachbarn, den Müller, denn durch den Wasserstau verderben seine Felder. Im Jahre 1691 lässt von Eickstedt von seinen Leuten Gräben ausheben, die das Wasser aus dem Mühlenteich ableiten. Die Müller aller vier Mühlen bewaffnen sich und ziehen gegen Eickstedt und werfen die Gräben wieder zu. [...]

Hexenprozesse in Mecklenburg

14. Juli 2009

Nachfolgende, aus Rambow stammende Personen waren wegen Hexerei angeklagt: 1621 Elisabeth Hakers starb durch Verbrennung auf dem Scheiterhaufen 1697 Trine Molten (verstarb [...]

Die Geschichte der Deutschen im Baltikum

14. Juli 2009

Im Hochmittelalter begann die Unterwerfung der baltischen Lande durch die Ordensritter die seit Anfang des 13. Jahrhunderts zunächst von Riga aus (Schwertbrüderorden), ab 1226 auch von Kulm im heutigen Polen ins Baltikum vordrangen und bis um 1300 weite Gebiete unter ihre Herrschaft bringen konnten. [...]
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