Landesgeschichte

Heimatbuch des Kreises Ueckermünde

Garde

Die Stadt Ueckermünde wird zuerst in einer Urkunde von 1223 erwähnt. Der deutsche Name beweist, dass schon damals die Deutschen hier die Herren waren. Die Gründung des Ortes reicht allerdings in die wendische Zeit zurück. Schon im Jahre 1178 wurde ein Landtag gehalten. Es befand sich hier nämlich die Vorburg des Bezirks Rochow, in deren Schutz sich Wenden ansiedelten. Als dann in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts die pommerschen Herzöge Deutsche ins Land riefen, wählten diese auch hier ihren Wohnsitz und es wurde aus  [...]



Die Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern in Bildern

Kirche Rambow

Ein empfehlenswertes und sehenswürdiges Projekt von Bertold Brinkmann, der eine umfassende Sammlung von Mecklenburg-Vorpommerns Kirchen präsentiert. Mehrere Kirchen einer Region sind dabei mit wunderbaren Innen- und Aussenansichten in Bilderserien zusammengefasst.



Deutscher Parlaments-Almanach

Reichstag

Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden Deutscher Kaiser, König von Preußen verordnen hiermit im Namen des Deutschen Reiches, nach erfolgter Zustimmung des Bundesrates und des Reichstages was folgt….. An die Stelle der zwischen dem Norddeutschen Bund und den Großherzogtümern Baden und Hessen vereinbarten Verfassung des Deutschen Bundes (Bundesgesetzblatt vom Jahre 1870) sowie der mit den Königreichen Bayern und Württemberg über den Beitritt zu dieser Verfassung geschlossenen Verträge vom 23. und 25. November 1870, tritt die beigefügte Verfassungs-Urkunde für das Deutsche Reich…



Das Kolberger Kotbuch vom Jahre 1473

Wann das Kolberger Salzwerk entstanden ist, wissen wir nicht. Seine Anfänge verlieren sich in die Zeit des Mittelalters und darüber hinaus in die prähistorische Zeit. Die erste Kunde erfolgt im Jahre 1000 durch Thietmar von Merseburg (+1018) der den Bischof Reinbern als “salsae Cholbergiensis” bezeichnet. Schon damals also war Kolberg eine wichtige Stadt. Der Ortsname Kolberg wird mit Salz in Verbindung gebracht. Die Verfechter der wendischen und deutschen Ableitung stimmen darin überein, dass die Stadt ihren Namen der Salzgewinnung zu verdanken hat. Die Landesherren von  [...]



Friedrich Wilhelms I. Kolonisationswerk in Litauen, vornehmlich die Salzburger Kolonie

Trostlos muss der Zustand Litauens während und nach der Pest gewesen sein. Manche Schilderung, so grausig sie auch klingt, mag noch hinter der Wahrheit zurückbleiben. Der Historiker berechnet den Verlust auf 80.000 Seelen, andere geben sogar eine Summe von 200.000 Opfern in ganz Ostpreussen an; im Hauptamt Insterburg allein 66.000, im Amt Ragnit 28.000. Lucanus und Schubert hingegen nennen andere Zahlen. Zur Wiederaufrichtung des menschenleeren Landes wurde beschlossen zu kolonisieren. Anfangs hieß jeder Ansiedler, der “wüste Stellen” übernahm, im Volksmund und den Behörden gegenüber “Kolonist”. Auch  [...]