Adels-Historie

Die Grafen zu Leiningen-Westerburg

Die Grafen zu Leiningen-Westerburg

Die semperfreien Herren von Westerburg stammen von den uralten Gaugrafen des Lahngaues ab; sie sind vom gleichen Ursprung wie das Haus Wied-Runkel und haben sich 1226 von diesem abgeteilt. Sie führten gleich den berühmten Schenken von Limpurg und noch zwei anderen Häusern schon im Mittelalter den Titel “des heiligen römischen Reiches Semperfrei”. Der Ausdruck semperfrei hat seinen Ursprung in den Ausdruck “sendbarfrei”und bedeutet “ritterlich oder ritterbürtig. Wappen: Das in frühgotischem Stil gehaltene Blatt zeigt die einander zugewendeten Schilde von Westerburg (in Rot ein goldenes Kreuz, [...]



Generalfeldmarschall Graf Leonhard von Blumenthal

Generalfeldmarschall Graf Leonhard von Blumenthal

Das Geschlecht erscheint erstmals am 17. Juni 1241 mit dem Ritter und markgräflich-brandenburgischen Rat Nicolaus de Blumendal urkundlich auf.  Die sichere Stammreihe beginnt mit Rutger von Blumenthal, urkundlich 1305-1318, schlossgesessen auf Horst, Priegnitz. Der Generalfeldmarschall wurde am 30. Juli 1810 in Schwedt an der Oder geboren und entstammt einem alten pommerschen Adelsgeschlecht, das zu vier verschiedenen Zeiten und in vier verschiedenen Linien in den Grafenstand erhoben wurde: Im Jahre 1701 vom Kaiser Leopold I., 1733 vom Kaiser Karl VI., 1786 vom König Friedrich II. von [...]



Generalfeldmarschall Graf Alfred von Waldersee

Generalfeldmarschall Graf Alfred von Waldersee

Nicht weit von Dessau bezeichnen zwei hohe Wälle und kleine zerfallene Mauerreste den Ort, wo einst Dorf und Schloss Waldersee standen. Anfang des 14. Jahrhunderts verwüsteten die Fluten der Elbe beide und 1341 ließen es die Fürsten von Anhalt in deren Besitz das Schloss nach dem Aussterben des hier gleichnamigen Geschlechts gelangt war, völlig abtragen, um mit den Steinen ein neues in Dessau zu erbauen. Die Güter der Pfarrkirche von Waldersee erhielt die Dessauer Marienkirche und das Waldersee Wappen mit dem von Gold und Rot [...]



Materialien zur Oeselschen Adelsgeschichte

Materialien zur Oeselschen Adelsgeschichte

Materialien zur Oeselschen Adelsgeschichte 1766, mit dem Verzeichnis der Geschlechter, die in das Adelsbuch des Arensburgischen Kreises im Jahr 1786 eingetragen worden sind. Anhang: Ergänzungen zum livländischen und estländischen Adel, heraldische Nachrichten von Gouverneuren, Statthaltern und Schlossvögten. Etwas über die Standeserhöhung des livländischen Ordensmeister Wolter von Plettenberg, über die verschiedenen Stände in Russland, sowie mehrere Ahnentafeln der von Poll, von Stackelberg, von der Osten genannt Sacken. Quelle: Hupel, August Wilhelm: Materialien zu einer öselschen Adelsgeschichte, nach der im Jahr 1766 dort beliebten, alphabetischen Ordnung, Riga: [...]



Reformator Hieronymus Weller von Molsdorf

Reformator Hieronymus Weller von Molsdorf

Hieronymus Weller von Molsdorf, lutherischer Theologe, stammte aus einem Patriziergeschlecht, das ursprünglich im Voigtland ansässig war, 1430 jedoch nach Freiburg eingewandert war. Sein Vater Johannes Weller war Bürgermeister der Stadt Freiburg, starb jedoch schon 1509. Für den am 5. April 1499 geborenen Sohn bedeutete der frühe Tod des Vaters, dass er zu seinem Onkel nach Naumburg gebracht wurde, wo er die Domschule besuchte. Am 9. Oktober 1517 immatrikulierte sich Weller als „Iheronimus Foller de Freiberg“ an der Leucorea in Wittenberg. Er absolvierte ein humanistisches Studium, [...]



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