Biografien

Lebensgeschichte des Grafen Kaspar von Sternberg

Kaspar-von-Sternberg

Graf Kaspar von Sternberg, der Hauptgründer und erste Präsident des böhmischen Museums (Nationalmuseum) war frühzeitig darauf bedacht, seine Lebenserinnerungen aufzuzeichnen. Schon im Jahre 1812 entwarf er eine Skizze. Seine endgültige Fassung übergab er 1837 an den Herausgeber dieses Werkes. Bei der Abfassung der Lebensgeschichte des Grafen Franz Sternberg, welche zuerst als Nekrolog in den “Jahrbüchern des böhmischen Museums 1830 (S. 479-1487) erschien, war auch die Tochter, Gräfin Christiane behilflich gewesen.   Graf Sternberg wurde am 6. Januar 1761 in Prag geboren und in der Kirche St.  [...]



Fünf Edelleute aus vergangenen Tagen

Schulenburg-Wappen

Die Edelleute deren Lebensbild hier geschildert wird, lebten zur Zeit der Reformation oder unmittelbar nach danach. Einige führten die Reformation in ihren Kreisen ein, so zum Beispiel Joachim von Alvensleben, sein Bruder Ludolff und sein Schwager Andreas von Meyendorff, ebenso der bei Daniel von der Schulenburg ausführlich besprochene Vater desselben, Matthias. Joachim von Alvensleben und Andreas von Meyendorff machten als erzbischöfliche Räthe auch die große Kirchenvisitation in den beiden Stiften Halberstadt und Magdeburg in den Jahren 1562, 1563 und 1564 mit. Das Leben des Jacobs von der  [...]



Lebensgeschichte des Malte Fürst und Herrn zu Putbus

Schloss-Putbus

Seit dem 13. Jahrhundert bestanden verwandtschaftliche Beziehung zwischen den von Putbus und dem dänischen Adel. Mitglieder der Familie standen in dänischen Diensten und bekleideten hohe Ämter. Dazu gehörten Henning II. von Putbus, der nach dem Tod Waldemars IV. zeitweise die Staatsgeschäfte in Dämenark führte, und der Bischof von Odense, Waldemar I. Das Geschlecht der Herren von Putbus, dem der Fürst entstammte, hat im Laufe der Jahrhunderte eine ganze Reihe bedeutender Männer hervorgebracht. Als die rügensche Linie der Herren zu Putbus im Jahre 1702 mit dem  [...]



Lebensgeschichte des Freiherrn Otto Theodor von Manteuffel

Manteuffel

Die Anfänge des Geschlechtes derer von Manteuffel verlieren sich in grauer Vorzeit. Ältere Genealogen geben an, es stamme aus England und machen einen “Mandevel von Esser” zum Ahnherrn. Forschungen beweisen einen Zusammenhang mit dem Herfordschen Dynastengeschlecht “von Quernheim”. Schon früh gehörten die Manteuffel zu den mächtigen und freien Herren im alten Kaschubenland und zum hohen Adel in Pommern. Sie verzweigten sich in die Mark, nach Preussen und Sachsen, sowie nach Kurland, Estland und Livland, wo sie mit dem Zunamen “Zöge” an den Kämpfen des Schwertritterordens  [...]



Hans Joachim von Zieten auf Wustrau

Zieten

In der Gegend der Stadt Ruppin, liegt das Dorf Wustrau. Zu Ende des 17. Jahrhunderts gehörten die Ländereien dieses Dorfes drei Gutsbesitzern, einer davon war Hans Joachim Matthias von Zieten. Er besaß von allen Feldern und Wiesen nur den kleinsten Teil und jährlich brachte es ihm nicht mehr als etwa 400-500 Thaler ein. Dort also lebte Zieten mit seiner Frau Ilsabe Catharina, eine geborene Jürgas. Die fünf Kinder des Herrn von Zieten waren vier Töchter und ein Sohn. Der Sohn wurde am 18. Mai 1699 geboren  [...]