Beiträge zum Stichwort ‘ Wappenbücher ’

Die Bibliotheca Windhagiana : Digitalisierte Wappenbücher aus dem 16. Jahrhundert

Windhagiana

Am 5. Januar 1651 wurde Joachim Enzmilner von Kaiser Ferdinand wegen seiner “sonderbar, berühmten, guten Qualitäten, adeligen Sitten und Tugenden, Vernunft, Geschicklichkeit und trefflichen Erfahrenheit, auch wegen der dem Kaiser durch 15 Jahre lang in der niederösterreichischen Regierung treu geleisteten Dienste” in den Freiherrnstand aufgenommen und durfte sich unter Weglassung seines Familiennamens Enzmilner nunmehr Wohlgeborner Freiherr von Windhag, Herr auf Pragtal und Saxeneck nennen.



Wappenbuch des gesamten Adels des Königreichs Baiern

Tyroff

Konrad Tyroff war der Sohn des Hermann Jakob und Heraldiker. Er gab verschiedene Wappenbücher heraus und starb als königlich bayerischer Hofagent und Direktor des Wappen-Büros. im Jahre 1826. Bei seinen Arbeiten half ihm sein Bruder, der wahrscheinlich identisch ist mit dem um 1799 in Nürnberg tätigen Ludwig Christof Tyroff.



Der Heraldiker Otto Titan von Hefner und seine Werke

Hefner

Otto Titan von Hefner wurde im Jahre 1827 in München geboren und war, wie schon sein Vater Geschichtsforscher. Insbesondere als Heraldiker machte er sich einen Namen. Zu seinem Hauptwerk zählt das vierbändige Werk Stammbuch des blühenden Adels in Deutschland. Es erschien ab 1860.



Siebmachers Wappenbuch

Siebmacher001

Die Siebmacher-Wappenbücher enthalten 130.000 Wappen in 119 Bänden. 1605 erschien dann ein erster Teil seines “New Wappenbuch” mit 226 Tafeln. 1609 der zweite mit 164 Tafeln. In der Zeit von 1854 bis 1967 erschien der Neue Siebmacher. Die einzelnen Bände waren in Abteilungen unterteilt. Hauptsächlich dafür verantwortlich war zunächst Otto Titan v. Hefner. Dem jedoch viele bekannte Mitarbeiter wie Heyer v. Rosenfeld, A.M. Hildebrandt, G.A. Seyler oder M. Gritzner zur Seite standen und jeweils verschiedene Teile zu den einzelnen Bänden lieferten.