Beiträge zum Stichwort ‘ Stammtafeln ’

Mittelalterliche Hausgeschichte der edlen Familie Thun

Der älteste Name der gewöhnlich von der Familie von Thun genannt wird, ist Albertino de Tono. Er wird als angesehener Mann aus dem Raum Trient an die Spitze der alten Stammbäume gestellt. Eine urkundliche Erwähnung des Geschlechts beginnt 1145 mit Bertholdus de Tonno, der am St. Michaelsfest (29.9.) auf der Stiftungs- und Dotations-Urkunde von St. Michael unterhalb Königsberg an der Etsch als zweiter Zeuge vorkommt. Zehn Jahre später, am 4. April 1155 findet sich Bertoldus de Tonno als dritter unter dreizehn namentlich angeführten Zeugen, als  [...]



Geschichtliche Nachrichten über die von Tümplingische Familie

Das Geschlecht der Familie von Tümpling (in früheren Zeiten auch Tumpelingen, Timplingen, Thümpling etc.) existierte in früheren Jahrhunderten ausschließlich in Thüringen. Dort liegen die alten Stammgüter der Tümplingschen Familie an den Gewässern von Saale und Ilm. Von hier verbreiteten sie sich zunächst in die benachbarten Kreise von Eisenberg, Neustadt, Zeitz und Merseburg. Ungewiss ist, ob ein Zweig dieser Familie nach Schlesien kam und von ihm die Löwenburgs abgeleitet werden können. Ein zweiter Zweig könnte sich in der Schweiz niedergelassen haben, wo ein altes Schloss den  [...]



Die Professoren an der Giessener Universität genealogisch betrachtet

Die Geschichte der Professorengalerie geht auf das Jahr 1629 zurück, die Zeit also in der die Giessener Universität nach Marburg verlegt wurde. (1624-1650) Vom 25. Mai 1625 bis zum 5. Mai 1650 zog die Universität wegen der Pest und des 30-jährigen Krieges nach Marburg, zwischendurch 1633 weilte sie für 12 Monate wieder in Giessen. Die existierende Galerie ist in diesem Beitrag nur schematisch aufgeführt. Viel interessanter sind die genealogischen Untersuchungen hierzu. Dabei wurden die Verwandtschaftsbeziehungen innerhalb der Giessener Dozentenschaft aufgedeckt. Sie bilden geradezu ein Musterbeispiel  [...]



Stammbaum der Familie Kraemer aus Neckarrems nebst einer Ahnentafel

Die Familie Kraemer lässt sich urkundlich nachweisen bis in das Jahr 1498, wo schon ein J. Kremmer als Ackerbesitzer in einer Stiftungsurkunde in Neckarrems genannt wird. In Neckarrems war die Familie 9 Generationen lang ansässig. Das letzte Familienmitglied dort war Ludwig Friedrich Kraemer, welcher 1863 nach Amerika ausgewandert ist.



Die Sammlung Codices Iconographici (CodIcon online) aus genealogischer Sicht zusammengestellt

Die „Codices iconographici“ bilden die letzte abendländische Handschriftengruppe der BSB, zu der es bis heute keinen gedruckten Katalog gibt. Die Signatur Cod.icon. bezeichnet einen Fonds von Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek, der von Johann Andreas Schmeller 1835 im Zuge der Neuordnung der Münchner Hofbibliothek in einem handschriftlichen Repertorium knapp beschrieben und neu aufgestellt wurde. Die Sammlung “Codices iconographici” umfasst derzeit knapp 550 Objekte. Sie illustrieren die entsprechenden Gegenstände, vielfach auf hohem künstlerischen Niveau. (Links das Grabmonument des Kurfürsten Moritz von Sachsen im Dom Freiberg)