Alle Artikel mit dem Schlagwort: Rambow

Bilder vom Leben und Sterben der alten Ilfelder Bürger

Interessant dürfte es für den Forscher sein zu verfolgen, welche Begräbnisse in den Kirchen des Flecken Ilfelds und des Klosters stattgefunden haben. Spärliche Angaben hierzu gibt es im ältesten Kirchenbuch Ilfelds und so möchte ich erinnern und gleichzeitig mit kleinen Momentaufnahmen festhalten was uns mit Ilfeld für immer verbinden wird – es sind die Lieben […]

Die Pastoren in der Familie Rambow

Johann von Rambow wurde um 1320 in Waren (Müritzkreis) geboren. Johann war dortiger Pfarrer. Nach dem Original unter den Urkunden im Archiv: die rechte Hälfte eines kleinen runden Siegels, welches, obwohl undeutlich, mit dem unterm 22.8.1363 an 4. Stelle beschriebenen (welches im stehenden Schilde einen von 3 Sternen begleiteten gebrochenen Sparren zeigt) identisch zu sein […]

Urkundenbücher und Universitätsmatrikel zur Quellenforschung

Als Urkundenbuch bezeichnet man in der Geschichtswissenschaft eine gedruckte Sammlung von mittelalterlichen und früh-neuzeitlichen Urkunden aus einem inhaltlichen, geographischen oder sachlichen Zusammenhang. In älteren Veröffentlichungen und im nicht deutschsprachigen Raum ist auch Diplomatarium gebräuchlich, ansonsten analoge Begriffsbildungen in der jeweiligen Sprache. Auch Codex diplomaticus ist bei älteren Editionen geläufig. Weitere Urkundenbücher und Matrikel findet ihr hier:

Lebensbilder unserer Theologen

Die Evangelischen Geistlichen Pommerns von der Reformation bis zur Gegenwart. T. 1 Hans Moderow, 1903 – Regierungsbezirk Stettin Die Evangelischen Geistlichen Pommerns von der Reformation bis zur Gegenwart. T. 2 Ernst Müller, 1912 – Der Regierungsbezirk Köslin, die reformierten Gemeinden Pommerns Die Gelehrten Theologen Deutschlands im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert Bd. 1: 1831: A – […]

Der Deutsche Orden

Der erste Hochmeister war Heinrich Walpot von Bassenheim (1198-1200) ihm folgte Otto von Kerpen (1200-1208) Heinrich von Tunna (1208-1209). Mit der Amtszeit des Hochmeisters Hermann von Salza (1209-1239) ist die Gründungsperiode des Deutschen Ordens abgeschlossen. Die territoriale Gliederung des Ordens sieht wie folgt aus: Kommende (Haus) Ballei (Provinz) Land und Gesamtorden; Die personelle Gliederung: Komtur, Landkomtur, Landmeister und Hochmeister. Und hier kommt auch der Name Rambow ins Spiel, denn Dietrich von Rambow war von 1342-1345 Komtur des Deutschen Ordens in Riga. Sein Bruder? Heinrich von Rambow war 1372 Ritter des Ordens im livländischen Zweig und wurde bei einem Gefecht an der Heiligen Aa verwundet.

Die sich nach diesem Ort benennende Familie kommt im 13. Jahrhundert im Gefolge des Bischofs von Schwerin und bei Fürst Heinrich II. von Mecklenburg vor. In einer Urkunde vom 7.10. 1325 erteilte Fürst Heinrich II. seine Zustimmung, dass Hermann von Rambow eine Hufe zu Rambow an das Wismarer Heilig-Geist-Haus verkauft. Vor 1337 scheint der Besitz der Familie in Rambow und in Stieten an die Stadt Wismar gelangt zu sein. 1348 wird ebenfalls Hermann von Rambow genannt als fidelis des Fürsten Albrecht von Mecklenburg.

Rambow als Besitzer der Salveymühle

Von 1591 bis 1613 ist Parmann Herr auf dieser Mühle. Die Mühle muss unter dem Dreißigjährigen Krieg sehr gelitten haben, denn der Kaufpreis betrug nur 25 Taler. Um 1675 marschieren die Brandenburger hier durch, diese stehlen das gesamte Eisen der Mühle. 1685 klagt der Rittmeister von Eickstedt gegen seinen Nachbarn, den Müller, denn durch den Wasserstau verderben seine Felder. Im Jahre 1691 lässt von Eickstedt von seinen Leuten Gräben ausheben, die das Wasser aus dem Mühlenteich ableiten. Die Müller aller vier Mühlen bewaffnen sich und ziehen gegen Eickstedt und werfen die Gräben wieder zu.

Hexenprozesse in Mecklenburg

Nachfolgende, aus Rambow stammende Personen waren wegen Hexerei angeklagt: 1621 Elisabeth Hakers starb durch Verbrennung auf dem Scheiterhaufen 1697 Trine Molten (verstarb während des Verfahrens durch Folterei) 1697 Christian Korff und Anngret Moltken (Verbleib unbekannt) Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin, Acta constitutionum et edictorum; Kriminalakten der Städte und Ämter Stadtarchive Rostock, Schwerin, Güstrow, Wismar, Parchim und Sternberg […]