Alle Artikel mit dem Schlagwort: Nordhausen

Wappen-Boetticher

Nachrichten über einige Familien des Namens Boetticher

Bei allen Familien mit dem Namen Boetticher (Bötticher) oder Verstümmelungen des Namens ist ein Stammvater anzunehmen. Der Ursprung aus einem altmärkischen Stamm ist dabei wahrscheinlich. Die in Magdeburg durch den Stadtrat vertretene Familie Boetticher siegelt mit demselben Wappen wie die Grosswanzlebner und Wormsdorfer Boetticher. Gefällt mir:Gefällt mir Lade…

Die Namen der Lehrer in Krimderode

Aus der Ortschronik des Dorfes Krimderode von W. Vahlbruch: 1574-1592 Kirchen- und Schuldiener Johannes Blasii 1670-1675 Hans Lüdicke, Schuldiener aus Nordhausen 1675-1676 Martin Weige, Schuldiener, ist in Krimderode gestorben 1676-1700 Lorentz Meister, Schuldiener 1700-1705 Balthasar Hoffmann, Schuldiener 1705-1718 Anselm Günther Straubel, Schuldiener 1729-1735 Andreas Köller, Schuldiener, ist in Krimderode gestorben 1737-1752 Ludwig Brodtkorb, Kantor und […]

Beiträge zur Geschichte aus Stadt und Kreis Nordhausen

Interessant für den Heimatforscher und Genealogen im Harzgebiet ist der neu erschienene Band 34 des Geschichts- und Altertumsvereins, Stadtarchiv und Tabakspeicher Nordhausen. Das Buch kann bestellt werden beim Museum Tabakspeicher, Bäckerstraße 19 in 99734 Nordhausen. Es wurde herausgegeben vom Verlag Neukirchner (ISBN: 978-3-929767-74-0) mit nachfolgenden Beiträgen: Gefällt mir:Gefällt mir Lade…

Vom Salzaer Zimmermann zum Architekt

Es ist eine jener unglaublichen Geschichten, die das Leben manchmal so schreiben kann. Robert Otto, ein Zimmermann aus Salza, zog einst aus, um dann Prachtbauten für Opel, Ford und Volkswagen zu errichten. Eine Biographie – vorgestellt von Steffen Iffland…Gefällt mir:Gefällt mir Lade…

archiv

Heimatliteratur für den Landkreis Nordhausen und Umgebung

Der Landkreis Nordhausen ist der nördlichste Landkreis von Thüringen. Nachbarkreise sind im Norden und Osten die beiden sachsen- anhaltischen Landkreise Harz und Mansfeld-Südharz, im Süden der Kyffhäuserkreis, im Westen der Landkreis Eichsfeld und im Nordwesten die niedersächsischen Landkreise Osterode am Harz und Goslar. Im Mittelalter gehörte die Region zur Grafschaft Hohnstein, Nordhausen selbst war ab […]

Lucia Dorothea Liesegang heiratet Johann Gottlieb Lesser aus Nordhausen

Die Berufung muss vor dem 11. November 1729 stattgefunden haben, denn an diesem Tag heiratet Johann Gottlieb Lesser in der Preetzer Fleckenskirche Lucia Dorothea LIESEGANG. Da er im Juni 1726 in Ütrecht promoviert worden ist, lässt sich seine Berufung nach Preetz zwischen diesen beiden Ereignissen eingrenzen. Johann Gottlieb Lesser war der Leibarzt des Herzogs von […]

Die Familie Engelbrecht in Ilsenburg

Seit Jahrhunderten ist der Name Engelbrecht eng mit der Geschichte Ilsenburg verknüpft. Peter Engelbrecht war gräflich Schwarzburgischer Amtsschösser zu Sondershausen, Klingen und Straußberg. Sein Sohn wurde, so war es der Familienbrauch auch auf den Namen Peter getauft. Derselbe kam frühzeitig als Copist in die gräfliche Kanzlei nach Stolberg und dann zunächst zum Messinghandel nach Ilsenburg […]

Geschichte der ehemaligen Grundbesitzer von Woffleben

In Woffleben leben heute etwa 511 Einwohner. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahre 927. In dieser Urkunde heißt es, dass König Heinrich I. seiner Frau Mathilde den Zehnten von Wafilieba im Zorgegau schenkte. Funde aus der vorrömischen Eisenzeit in der Nähe des Bahnhofs belegen, dass das Gebiet schon in urgeschichtlicher Zeit […]

Rüdigsdorf und Krimderode – Abstammungsorte unzähliger Liesegangs

Als Reichsdorf unterstand Rüdigsdorf bis 1436 nicht dem Gaugericht, sondern dem Gerichte des Heiligen Reiches Stuhl Nordhausen. Alljährlich hatte man um Pfingsten herum von jedem Pfluge eine Fuhre Steine (Zollsteine) zum Bau der Stadtmauer nach Nordhausen zu liefern.

Die Reichsdörfer brauchten an die Reichsstadt keine Zollabgaben zu entrichten. Der letzte Grenzstein zwischen Rüdigsdorf und Nordhausen hieß „der arme Sünderstein“, weil an ihm die Verbrecher zwischen Stadt und Graf ausgetauscht wurden.

Zu Krimderode ist zu berichten, Dorf und Rittergut waren altes Reichslehen. Es unterstand ebenfalls bis 1436 dem Reichsschulzen zu Nordhausen, an den es jährlich ¼ M Silbers und 4 Schock Wellholz zu liefern hatte.

1436 kaufte es der Ritter von Bula. Die Stolberger Grafen ließen sich dann mit Krimderode belehnen. Lehnsleute der Stolberger waren die „von Bendeleben, von Berlepsch und von Wurmb“. Das Gut hatte die Polizei, die bürgerliche und hochnotpeinliche Gerichtsbarkeit im Ort. 1759 geschah hier die letzte Hinrichtung. 1850 wurde die Gerichtsbarkeit des Gutes aufgehoben. 1839 wurde das Rittergut Eigentum durch Ablösung der Stolberger Lehnshoheit.

Pfarrer Liesegang in Leimbach

Leimbach, ein altes Reichsdorf gehört mit zu den ältesten Ansiedlungen unserer Heimat. Bei dem zerstörten Dorfe Grumbach soll eine uralte Dingstätte gewesen sein. Als Reichsdorf hatte es an die Reichsmünze in Nordhausen jährlich 1 1/2 Schock Hafer zu liefern. 950 sollen auch in Leimbach wendische Familien angesiedelt sein. Von 1394-1700 gehörte Leimbach zum Amt Heringen […]