Beiträge zum Stichwort ‘ Lebensgeschichte ’

Oberbaurat Georg Liesegang in Frankfurt am Main

Georg-Liesegang

Georg Liesegang wurde am 9. Oktober 1855 in Potsdam als erster Sohn des nachmaligen Obersteuerinspektors Wilhelm Liesegang und der Minna Hecker geboren. Nicht lange danach siedelten seine Eltern nach Wittenberge an der Elbe über. Nachdem sein Vater nach Anklam in Pommern versetzt worden war, besuchte Georg das dortige Gymnasium. Von hier ging er mit dem Zeugnis der Reife auf die damalige Gewerbeakademie in Berlin. Nach Ablegung der ersten Staatsprüfung wurde er am 18. November 1880 zum Bauführer und nach Ablegung der zweiten Staatsprüfung am 21.  [...]



Lebensgeschichte des Grafen Kaspar von Sternberg

Kaspar-von-Sternberg

Graf Kaspar von Sternberg, der Hauptgründer und erste Präsident des böhmischen Museums (Nationalmuseum) war frühzeitig darauf bedacht, seine Lebenserinnerungen aufzuzeichnen. Schon im Jahre 1812 entwarf er eine Skizze. Seine endgültige Fassung übergab er 1837 an den Herausgeber dieses Werkes. Bei der Abfassung der Lebensgeschichte des Grafen Franz Sternberg, welche zuerst als Nekrolog in den “Jahrbüchern des böhmischen Museums 1830 (S. 479-1487) erschien, war auch die Tochter, Gräfin Christiane behilflich gewesen.   Graf Sternberg wurde am 6. Januar 1761 in Prag geboren und in der Kirche St.  [...]



Lebensgeschichte des Freiherrn Otto Theodor von Manteuffel

Manteuffel

Die Anfänge des Geschlechtes derer von Manteuffel verlieren sich in grauer Vorzeit. Ältere Genealogen geben an, es stamme aus England und machen einen “Mandevel von Esser” zum Ahnherrn. Forschungen beweisen einen Zusammenhang mit dem Herfordschen Dynastengeschlecht “von Quernheim”. Schon früh gehörten die Manteuffel zu den mächtigen und freien Herren im alten Kaschubenland und zum hohen Adel in Pommern. Sie verzweigten sich in die Mark, nach Preussen und Sachsen, sowie nach Kurland, Estland und Livland, wo sie mit dem Zunamen “Zöge” an den Kämpfen des Schwertritterordens  [...]



Hans Joachim von Zieten auf Wustrau

Zieten

In der Gegend der Stadt Ruppin, liegt das Dorf Wustrau. Zu Ende des 17. Jahrhunderts gehörten die Ländereien dieses Dorfes drei Gutsbesitzern, einer davon war Hans Joachim Matthias von Zieten. Er besaß von allen Feldern und Wiesen nur den kleinsten Teil und jährlich brachte es ihm nicht mehr als etwa 400-500 Thaler ein. Dort also lebte Zieten mit seiner Frau Ilsabe Catharina, eine geborene Jürgas. Die fünf Kinder des Herrn von Zieten waren vier Töchter und ein Sohn. Der Sohn wurde am 18. Mai 1699 geboren  [...]



Die Lebensgeschichte des Dr. Martin Kemnitz (1522-1586)

Martin-Kemnitz

Die Familie aus der Martin Kemnitz stammte, gehörte zu dem edlen Geschlecht derer von Kemnitz, von altem wendischen Adel in Hinterpommern abstammend. Der Name kommt von dem polnischen Wort “Kamien” und bedeutet Stein. Der Name wurde auch immer Kemnitz geschrieben, bis zu Martin, als die lateinisierte Form Chemnitius in Gebrauch kam. Das Wappen der Familie, das man noch in der Martinikirche zu Braunschweig sehen kann, hat über dem halbgeschlossenen Helm zwei kleine Lilien, an ihren Stengeln ineinander geflochten, die Köpfe nach unten gekehrt. In dem  [...]