Alle Artikel mit dem Schlagwort: Lebensgeschichte

Georg-Liesegang

Oberbaurat Georg Liesegang in Frankfurt am Main

Georg Liesegang wurde am 9. Oktober 1855 in Potsdam als erster Sohn des nachmaligen Obersteuerinspektors Wilhelm Liesegang und der Minna Hecker geboren. Nicht lange danach siedelten seine Eltern nach Wittenberge an der Elbe über. Nachdem sein Vater nach Anklam in Pommern versetzt worden war, besuchte Georg das dortige Gymnasium. Von hier ging er mit dem […]

Kaspar-von-Sternberg

Lebensgeschichte des Grafen Kaspar von Sternberg

Graf Kaspar von Sternberg, der Hauptgründer und erste Präsident des böhmischen Museums (Nationalmuseum) war frühzeitig darauf bedacht, seine Lebenserinnerungen aufzuzeichnen. Schon im Jahre 1812 entwarf er eine Skizze. Seine endgültige Fassung übergab er 1837 an den Herausgeber dieses Werkes. Bei der Abfassung der Lebensgeschichte des Grafen Franz Sternberg, welche zuerst als Nekrolog in den “Jahrbüchern des […]

Manteuffel

Lebensgeschichte des Freiherrn Otto Theodor von Manteuffel

Die Anfänge des Geschlechtes derer von Manteuffel verlieren sich in grauer Vorzeit. Ältere Genealogen geben an, es stamme aus England und machen einen “Mandevel von Esser” zum Ahnherrn. Forschungen beweisen einen Zusammenhang mit dem Herfordschen Dynastengeschlecht “von Quernheim”. Schon früh gehörten die Manteuffel zu den mächtigen und freien Herren im alten Kaschubenland und zum hohen […]

Zieten

Hans Joachim von Zieten auf Wustrau

In der Gegend der Stadt Ruppin, liegt das Dorf Wustrau. Zu Ende des 17. Jahrhunderts gehörten die Ländereien dieses Dorfes drei Gutsbesitzern, einer davon war Hans Joachim Matthias von Zieten. Er besaß von allen Feldern und Wiesen nur den kleinsten Teil und jährlich brachte es ihm nicht mehr als etwa 400-500 Thaler ein. Dort also lebte […]

Martin-Kemnitz

Die Lebensgeschichte des Dr. Martin Kemnitz (1522-1586)

Die Familie aus der Martin Kemnitz stammte, gehörte zu dem edlen Geschlecht derer von Kemnitz, von altem wendischen Adel in Hinterpommern abstammend. Der Name kommt von dem polnischen Wort “Kamien” und bedeutet Stein. Der Name wurde auch immer Kemnitz geschrieben, bis zu Martin, als die lateinisierte Form Chemnitius in Gebrauch kam. Das Wappen der Familie, […]

Friederike Gräfin von Reden geb. Freiin Riedesel zu Eisenbach

Es war im Jahre 1760 als der Husarenrittmeister Friedrich Adolf von Riedesel, Freiherr zu Eisenbach, die schöne 15-jährige Friederike von Massow kennenlernte. Herr von Massow, von König Friedrich II. zur alliierten Armee geschickt, lebte damals in Minden. Riedesel, zuerst in hessischen Diensten, war zum Herzog Ferdinand von Braunschweig kommandiert. Ein Jahr später wurde Riedesel verwundet […]

Lebensbild des Freiherrn Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein

Die Herren vom und zum Stein, deren Name zuerst in Urkunden des 11. und 12. Jahrhunderts genannt wird, waren ein reichsfreiherrliches Geschlecht, in Burgmannsverhältnis zu den Grafen von Nassau und beteiligt an deren ritterlichen Stegreifzügen und Heldentaten. Als Mannen des Reiches fochten sie in den Heeren der Kaiser, so zum Beispiel unter Eduard III. von […]

Aus verklungenen Zeiten: Lebenserinnerungen der Paula von Bülow 1833-1920

Paula ist zwar in Berlin geboren, bezeichnete sich aber lieber als Süddeutsche. Ihr Vater Franz de Paula Graf von Linden war zu jener Zeit Geschäftsträger des württembergischen Staates am preussischen Hofe. Die Familie von Linden ist holländischen Ursprungs; sie schreibt sich dort teilweise mit “i” und teilweise mit”y”. Der ursprünglich freiherrliche Zweig zog Mitte des […]

Bertha-von-Suttner

Memoiren der Nobelpreisträgerin Bertha von Suttner

Bertha (Sophia Felicita) Baronin von Suttner (*9. Juni 1843 in Prag + 21. Juni 1914 in Wien) war österreichische Pazifistin und Schriftstellerin. Im Jahre 1905 wurde sie mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Bertha von Suttner stammte als gebürtige Gräfin Kinsky von Chinic und Tettau aus einem böhmischem Adelsgeschlecht. Ihr Vater Franz Joseph Graf Kinsky, der vor […]

Stammtafel des Chirurgen Bernhard von Langenbeck

Bernhard von Langenbeck kam am 8. November 1810 in Padingbüttel zur Welt, als Sohn des Pastoren Georg Langenbeck (1766-1844) und dessen Gemahlin Johanna Charlotte Elisabeth Sussmann. Schon der Großvater war Pastor in Horneburg und verheiratet mit Marie Elisabeth von der Heyde. Nach Überlieferungen hieß sein Ahnherr Henricus Langenbeck, Bevollmächtigter seines Fürsten bei den Friedensverhandlungen 1648 […]