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Die Namen der Lehrer in Krimderode

Aus der Ortschronik des Dorfes Krimderode von W. Vahlbruch: 1574-1592 Iglesias- und Schuldiener Johannes Blasii 1670-1675 Hans Lüdicke, Schuldiener aus Nordhausen 1675-1676 Martin Weige, Schuldiener, ist in Krimderode gestorben 1676-1700 Lorentz Meister, Schuldiener 1700-1705 Balthasar Hoffmann, Schuldiener 1705-1718 Anselm Günther Straubel, Schuldiener 1729-1735 Andreas Köller, Schuldiener, ist in Krimderode gestorben 1737-1752 Ludwig Brodtkorb, Kantor und Schuldiener, starb in Krimderode 1752-1795 Martin Brodtkorb, Kantor, ist in Krimderode gestorben 1795-1798 Christian Bock, Kantor, ging nach Buchholz 1799-1804 Christian Hof, Kantor, ging nach Appenrode 1804-1833 Andreas Schenkel, Kantor,  [...]



Rüdigsdorf und KrimderodeAbstammungsorte unzähliger Liesegangs

Als Reichsdorf unterstand Rüdigsdorf bis 1436 nicht dem Gaugericht, sondern dem Gerichte des Heiligen Reiches Stuhl Nordhausen. Alljährlich hatte man um Pfingsten herum von jedem Pfluge eine Fuhre Steine (Zollsteine) zum Bau der Stadtmauer nach Nordhausen zu liefern.

Die Reichsdörfer brauchten an die Reichsstadt keine Zollabgaben zu entrichten. Der letzte Grenzstein zwischen Rüdigsdorf und Nordhausen hieß „der arme Sünderstein“, weil an ihm die Verbrecher zwischen Stadt und Graf ausgetauscht wurden.

Zu Krimderode ist zu berichten, Dorf und Rittergut waren altes Reichslehen. Es unterstand ebenfalls bis 1436 dem Reichsschulzen zu Nordhausen, an den es jährlich ¼ M Silbers und 4 Schock Wellholz zu liefern hatte.

1436 kaufte es der Ritter von Bula. Die Stolberger Grafen ließen sich dann mit Krimderode belehnen. Lehnsleute der Stolberger waren die „von Bendeleben, von Berlepsch und von Wurmb“. Das Gut hatte die Polizei, die bürgerliche und hochnotpeinliche Gerichtsbarkeit im Ort. 1759 geschah hier die letzte Hinrichtung. 1850 wurde die Gerichtsbarkeit des Gutes aufgehoben. 1839 wurde das Rittergut Eigentum durch Ablösung der Stolberger Lehnshoheit.