Beiträge zum Stichwort ‘ Königsberg ’

Die Matrikel der Albertus-Universität zu Königsberg

Albertus-Univ

Die Matrikel und Zeugnisse der Universität Albertina in Königsberg: Der erste Band umfasst die Jahre 1544 bis 1656, der zweite – 1657-1829, der dritte beinhaltet das Verzeichnis der Namen und Orte, aus denen die Studenten stammten.



Geschichte der bürgerlichen Familie Wilkins von 1620 bis 1905

Wappen-Wilkins1

Der Name der bürgerlichen Familie Wilkins hat seine Geschichte. Diese Familie hieß im 17. Jahrhundert urkundlich Wilke. Dieser Schreibart begegnet man zuerst im Kirchenbuch der ev. St. Johanniskirche in Memel. In der Mitte des 17. Jahrhunderts und im 18. Jahrhundert findet sich auch die Schreibweise Wilcke, Wielke, Wilck. Die latinisierte Form des Familiennamens Wilke lautete Wilkius, auch Wilckius.



Michael von Rembow – Ritter des Ordens pour le mérite

Michael von Rembow-Sabinski geboren 1740, Herr auf Kirschnehnen im Kreis Fischhausen, war am 3.3.1754 in das Garnisonsregiment von Manteuffel Nr. 11 eingetreten. So war er von 1756-1762 beim Feldzug und der Belagerung von Schweidnitz, dem Feldzug in Pommern, Schlachten bei Groß-Jägersdorf dabei. Nach Gefangennahme kam er 1763 zum Regiment zurück.



Lebensläufe aus Leichenpredigten

Leichenpredigten-Handwerker

Lebensläufe aus Leichenpredigten gewähren manchen wertvollen Einblick in das damalige Leben der verschiedenen Stände, insbesondere in kultureller Hinsicht. Bei Handwerkern und Kaufleuten erzählen sie uns, wie und wo sie ihre Ausbildung erworben haben, in welchem Lebensjahr die Lehre begann. Diese Lebensläufe sind ferner ein deutlicher Spiegel für die Wanderlust der Kauf- und Handwerksgesellen und der akademischen Jugend. Trotz überaus schwieriger Verkehrsverhältnisse durchquerten sie das Reich und oft ganz Europa. Manche haben fern des Elternhauses eine neue Heimat gefunden. Auch über die Handelsbeziehungen erhalten wir durch Leichenpredigten  [...]



Erzbischof Ludwig Ernst von Borowski

Am 17. Juni 1740 ist Ludwig Ernst Borowski als Sohn des Hofglöckners Andreas Ernst Borowski in Königsberg geboren. Unter seinen Paten befinden sich der Rittmeister von Kunheim (Regimentschef von Thadden) der Baron von Löben und die Generalfeldmarschallin von Röder. Sein Vater besaß in der Altstadt eine Lackfabrik, der im Jahre 1738 die Stellung eines Hofglöckners an der Schloßkirche übernahm. Ludwig Ernst und sein Bruder Georg Heinrich (Professor der Naturwissenschaften in Frankfurt an der Oder +1801) besuchten das vielgerühmte Friedrichskollegium (mit damals noch pietistischer Ausrichtung) 15 Jahre war Borowski alt, als er sich an der Königsberger Universität immatrikulieren ließ.