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Beiträge zur Geschichte aus Stadt und Kreis Nordhausen

Interessant für den Heimatforscher und Genealogen im Harzgebiet ist der neu erschienene Band 34 des Geschichts- und Altertumsvereins, Stadtarchiv und Tabakspeicher Nordhausen. Das Buch kann bestellt werden beim Museum Tabakspeicher, Bäckerstraße 19 i 99734 Nordhausen. Es wurde herausgegeben vom Verlag Neukirchner (ISBN: 978-3-929767-74-0) mit nachfolgenden Beiträgen:



Senior Skog og Jägermeister i Sophienhof og Ilsenburg Zanthier

Wer heute zum Sophienhof kommt, ahnt sicher nichts von der einstigen Abgeschiedenheit und den Schwierigkeiten der Bewohner: Einsamkeit, weite Wege zum nächsten Ort, schwierige Wegverhältnisse und fehlende Transport-mittel. Dieser kleine Ort, unweit der Eisfelder Talmühle ist eine Gründung am sogenannten Schmerplatz. Anno 1661 soll dort ein großer Viehhof für Kühe und Rinder gebaut worden sein, dessen Stallgebäude 1963 wegen Baufälligkeit abgerissen wurde. I 19. Jahrhundert wird ein kleines Jagschloß der Wernigeröder Grafen und ein Gestüt erwähnt. Doch bereits früher waren dort oben bekannte Forstmeister tätig.  [...]



Ilfeld i den sørlige Harz – fra Klosterdorf et kursted

På 17.9.1385 wurde Ilfeld alsFlecken Ilfeld” grunnlagt. 1417 erwarb Graf Bodo von Stolberg die Grafschaft Hohenstein samt Burg und Amt Hohnstein. I 1524 wurde die Burg Ilfeld zerstört und das Kloster Ilfeld durch die Bauern aus Niedersachswerfen, Ilfeld und Appenrode besetzt.



Rüdigsdorf und KrimderodeAbstammungsorte unzähliger Liesegangs

Als Reichsdorf unterstand Rüdigsdorf bis 1436 nicht dem Gaugericht, sondern dem Gerichte des Heiligen Reiches Stuhl Nordhausen. Alljährlich hatte man um Pfingsten herum von jedem Pfluge eine Fuhre Steine (Zollsteine) zum Bau der Stadtmauer nach Nordhausen zu liefern.

Die Reichsdörfer brauchten an die Reichsstadt keine Zollabgaben zu entrichten. Der letzte Grenzstein zwischen Rüdigsdorf und Nordhausen hieß „der arme Sünderstein“, weil an ihm die Verbrecher zwischen Stadt und Graf ausgetauscht wurden.

Zu Krimderode ist zu berichten, Dorf und Rittergut waren altes Reichslehen. Es unterstand ebenfalls bis 1436 dem Reichsschulzen zu Nordhausen, an den es jährlich ¼ M Silbers und 4 Schock Wellholz zu liefern hatte.

1436 kaufte es der Ritter von Bula. Die Stolberger Grafen ließen sich dann mit Krimderode belehnen. Lehnsleute der Stolberger waren die „von Bendeleben, von Berlepsch und von Wurmb“. Das Gut hatte die Polizei, die bürgerliche und hochnotpeinliche Gerichtsbarkeit im Ort. 1759 geschah hier die letzte Hinrichtung. 1850 wurde die Gerichtsbarkeit des Gutes aufgehoben. 1839 wurde das Rittergut Eigentum durch Ablösung der Stolberger Lehnshoheit.



Die Bettlershayner Kommune und das Steinmühlental

Einer unserer Vorfahren (Johann Königerodt, eigentlich Liesegang) hatte sich von Königerode nach Appenode begeben (R. Liesegang, alias Königerod) davon jene Namen. Han var 1645 Aedituus (Küster, Kirchner, Kirchvater, Glöckner, Mesner) am Frauenberge zu Nordhausen; darauf 1657 am Petersberge, woselbst er 1682 in einem Alter von 73 Jahren an der Pest starb. Appenrode war vor dem Flegler-Krieg nur ein unbedeutendes Dörflein, dass vielleicht aber schon Pfarrkirche war. Als aber 1412 die Flegler alle kleinen Dörfer in der Grafschaft (ungefähr 15 an der Zahl) zu Grunde richteten,  [...]