Beiträge zum Stichwort ‘ Geschichte ’

Monumenta Livoniae antiquae

Livoniae

Monumenta Livoniae antiquae : Sammlung von Chroniken, Berichten, Urkunden und andern schriftlichen Denkmalen und Aufsätzen, welche zur Erläuterung der Geschichte Liv-, Ehst- und Kurland’s dienen.



Nürnberger Wappenbuch: Sammlung von Wappen verschiedener Civilstände von Nürnberg und anderen Orten

Wappen-Buergerliche

Neben dem Adel entwickelte sich im 18. Jahrhundert ein Bürgertum, das seine Stellung ausschließlich mit den eigenen Leistungen innerhalb der Gesellschaft begründete. Diese neue Gesellschaftsschicht aus Wirtschaft, Kunst oder Wissenschaft versuchte die Standesunterschiede durch Führen eines Wappens zu verwischen. Natürlich gab es dafür auch den Hintergedanken einer späteren Nobilierung. Für Tyroff war das Anlass genug, 1783 dieses Werk mit bürgerlichen Wappen (Civil-Stände) herauszugeben. Quelle: Tyroff, Martin: Sammlung von Wappen verschiedener Civil-Staende von Nürnberg und andern Orten, Nürnberg Anno 1783



Stammbaum der Napoleonischen Familie mit historischen Notizen

Bonaparte

Napoleon geboren 1769 und getauft nach korsischer Sitte 1771 stammte aus der Patrizierfamilie Buonaparte in Sarzana, die dort seit 1529 nachweisbar ist. Er war der zweite Sohn von Carlo Buonaparte und Letizia Ramolino, aus dieser Ehe stammten 13 gemeinsame Kinder, von denen 5 Kinder in früher Kindheit verstarben. Die Familie gehörte dem korsischen Kleinadel an und war seit dem frühen 16. Jahrhundert auf der Insel präsent. Bonaparte wurde 1804 zum Kaiser gekrönt.



Heimatbuch des Kreises Ueckermünde

Garde

Die Stadt Ueckermünde wird zuerst in einer Urkunde von 1223 erwähnt. Der deutsche Name beweist, dass schon damals die Deutschen hier die Herren waren. Die Gründung des Ortes reicht allerdings in die wendische Zeit zurück. Schon im Jahre 1178 wurde ein Landtag gehalten. Es befand sich hier nämlich die Vorburg des Bezirks Rochow, in deren Schutz sich Wenden ansiedelten. Als dann in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts die pommerschen Herzöge Deutsche ins Land riefen, wählten diese auch hier ihren Wohnsitz und es wurde aus  [...]



Kurfürstenbund und Königtum in der Zeit der Hussitenkriege

Die Goldene Bulle Karls IV. von 1356 bestätigte den sieben Kurfürsten das alleinige Recht zur Wahl des römischen Königs. Eine eindeutige Wahlentscheidung sollte für die Zukunft sichergestellt sein; deshalb legte das Reichsgesetz bei den weltlichen Kurfürsten die Wahllegitimation von Hauslinien und die Unteilbarkeit der Kurlande fest, regelte die Nachfolgefragen und übernahm die Rhenser Feststellung des Majoritätsprinzips. Die hervorragende reichsfürstliche Position der sieben Königswähler, die sich als Säulen und nächste Glieder des Reiches apostrophiert fanden, wurde hinsichtlich ihrer Territorialherrschaft in den Kurlanden untermauert, indem Karl IV.  [...]