Beiträge zum Stichwort ‘ Genealogie ’

Die Siegel des Adels der Wettiner Lande bis zum Jahre 1500

Siegel-Wettiner

Otto Posse geboren am 29. Juli 1847 in Weißensee; † 13. November 1921 in Dresden, gehört zu den namhaftesten Vertretern der Historischen Hilfswissenschaften. Otto Posse stammte aus einer thüringischen Bauern- und Handwerksfamilie. Sein Vater war der Rotgerbermeister in Weißensee und nahm dort später eine Kanzlistenstelle an. Von 1861 bis 1867 erhielt Posse seine Schulausbildung an der Landschule Pforta. Posse hatte Geschichte in Berlin und später Göttingen studiert und mit einer Studie über die „Reinhardtsbrunner Geschichtsbücher“ promoviert. Nach Anstellungen an den Staatsarchiven Marburg und Weimar (1872/73)  [...]



Die Kirchenbücher der evangelischen Kirchen in der Provinz Sachsen

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Inhalt: Konsistorialbezirk Magdeburg mit dem Regierungsbezirk Magdeburg, Merseburg und Erfurt, Konsistorialbezirk Wernigerode, Stolberg, Roßla. Ortsnamen-Register und Nachweis der Militärkirchenbücher Quelle: Machholz, Ernst: Mitteilungen der Zentralstelle für Deutsche Personen- und Familiengeschichte, Quellen und Darstellungen aus dem Gebiete der Genealogie und verwandter Wissenschaften Die Kirchenbücher der evangelischen Kirchen in der Provinz Sachsen, 30. Heft, Leipzig 1925 (Download) Liste der verfilmten Kirchenbücher von A-Z als pdf-Dokument Liste verfilmter Orte 19-02-2007.pdf



Studien zum genealogischen Wissen im Mittelalter

Zunächst und vor allem präsentieren Genealogien Antworten auf die Fragen nach der Stellung des einzelnen innerhalb der Gemeinschaft, denn besonders in sogenannten traditionalen Gesellschaften ist die Identität des einzelnen in ganz erheblichem Maße durch sein Wissen um seine Eltern und Vorfahren, durch seine Einbindung in Familie und Verwandtschaft bestimmt: Wie der Name garantiert seine Herkunft die Unverwechselbarkeit des Menschen. Qua Genealogie lässt sich die Vielheit der Welt und des Daseins über die Vorstellung einer Kette von Zeugungen auf die Einheit eines in aller Regel göttlich  [...]



Verwandtschaft selbst gebastelt

Elisabeth Timm untersucht Familienforschung seit dem 19. Jahrhundert: Das Hobby so mancher Pensionisten, die sich als Ahnenforscher versuchen und in der Hoffnung auf eine adelige Herkunft Archive durchforsten, interpretiert Elisabeth Timm als genealogischen Raum und Traum der Moderne: Schon Sigmund Freud hat das Phänomen 1909 als Fantasie von “höheren Eltern” beschrieben. Die Assistentin am Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien untersucht für ihre Habilitation Perspektiven der Genealogie vom 19. Jahrhundert bis zu Familienforschern heute. Anhand von historischen Quellen (Vereine, Gesellschaften) und ethnografischen Methoden dokumentiert  [...]



Familienforschung und Vererbungslehre

Die Anlage des einzelnen Menschen ist gewissermßen ein Ast am Stammbaum seiner Familie! Nur im Zusammenhang der Ahnenreihe und Blutsverwandtschaft ist ihre besondere Art genetisch verständlich. Der Begriff der Familie hat zwei Bedeutungen: entweder versteht man darunter die ehelich Zusammenlebenden mit ihren Nachkommen oder die blutsverwandten Träger des gleichen Namens. Die Begriffe Familie und Blutsverwandtschaft sind zwar eng verknüpft, werden jedoch methodisch getrennt. Über Familienzusammenhänge, Generationszusammenhänge und Methoden der Familienforschung dreht sich alles in diesem zum Download angebotenen Buch..