Alle Artikel mit dem Schlagwort: Familiengeschichte

Dr. Joachim Wilhelm Erdmann Liesegang (1791-1878) Superintendent und Oberparrer zu Perleberg

Nach seiner Konfirmationam am Gründonnerstag im Jahre 1806 verließ Wilhelm seine Vaterstadt um das Gymnasium in Salzwedel zu besuchen, damals unter der Leitung des Rektors Heinzelmann und nach dessen Tod im Jahre 1808 unter der Leitung des Rektors Solbrig. An Ostern 1811 verließ er die Schule mit dem Zeugnis der Reife , um von dort […]

Retrospektive Digitalisierung der Uni Bielefeld – Zeitschriften der Aufklärung zum Thema Genealogie

Meine ständigen Recherchen interessante Literatur zum Thema Genealogie zu finden wird auch heute wieder belohnt. Dazu habe ich mir das Verzeichnis „Retrospektive Digitalisierung wissenschaftlicher Rezensionsorgane und Literaturzeitschriften des 18. und 19. Jh. aus dem deutschen Sprachraum“ ausgesucht, das auf der Webseite der Uni Bielefeld angeboten wird. Das Quellenmaterial liegt verstreut in verschiedenen Bibliotheken was den […]

Die Freien von Saneck und ihre Chronik als Grafen von Cilli

Unter zweierlei Namen und in wechselnden Verhältnissen erscheint eines der größten Dynastengeschlechter der mittelalterlichen Steiermark und der östlichen Alpenländer überhaupt, es sind die “Freien von Saneck und die Grafen von Cilli”. Durch nahezu vier Jahrhunderte lassen sie sich zurückverfolgen und während bei anderen Dynastenfamilien ein Zersetzen und Zersplittern des Besitzes und Erlöschen derselben zu beobachten […]

Beiträge zur Geschichte der Familie Becker

Die Geschichte der Beckers beginnt mit Jakob Becker, dem ersten Pastor in Wahlscheid. Seine Amtszeit dauerte von 1565-1580. Es folgt Antonius Becker, geboren am 29. Juni 1513 in Meschede und Kaplan an St. Nicolai in Rostock. Ferner Conrad Becker, welcher als Dr. der Theologie 1587 genannt wird als Inspector ministerii in Hildesheim, wo er 1588 […]

Familiengeschichte der Reichsfreiherrn von Bibra

Interessant und spannend lesen sich die Bände der Familiengeschichte der Reichsfreiherrn von Bibra in drei Bänden, auf die ich hier verweisen möchte. Der genaue Titel lautet: Beiträge zur Familien-Geschichte der Reichsfreiherrn von Bibra nach urkundlichen Nachrichten bearbeitet von Wilhelm Freiherrn von Bibra. Im Verlag Christian Kaiser, München 1882-1888. Band I., Band II., Band III., Inhalt: […]

Das Thüringische Geschlecht Wandsleben

Das Buch handelt vom thüringischen Geschlecht Wandsleben mit dem Ursprung zu Gebesee, Leutenberg, Erfurt und dem Dorf Wandersleben. Behandelt werden die namensverwandten Familienstämme wie Wandersleb, Wandesleben, Wandersleben und andere. Berichtet wird über die Frühgeschichte des Stammes bis 1600 und über die einzelnen Äste des Stammes ab 1600 in Thüringen und zu Worms, während der Franzosenzeit […]

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Genealogisches Handbuch bürgerlicher Familien – Deutsche Geschlechterbücher

Das Deutsche Geschlechterbuch erschien von 1889 bis 1943 unter dem Titel Genealogisches Handbuch bürgerlicher Familien und brachte es in dieser Zeit auf 119 Bände, die der Genealoge Bernhard Koerner im C. A. Starke Verlag bis zum Jahr 1943 in Görlitz herausgab. Mehr als 4.000 Familien sind behandelt. Nach einer Unterbrechung von 12 Jahren wurde die […]

Familiengeschichte der Freiherren von Uslar-Gleichen

Am südlichen Hang des Sollinger Waldes, etwa 25 km nordwestlich von Göttingen, liegt in einem von der Aale durchflossenen Thal die Stadt Uslar, als “Husleri” schon unter dem Abt Walho von Corvey zwischen 1011 und 1016 bekannt. Es besteht kein Zweifel daran, dass von diesem Ort der Name des zum ritterschaftlichen hannoverschen Adel zählenden Geschlechts […]

Rüdigsdorf und Krimderode – Abstammungsorte unzähliger Liesegangs

Als Reichsdorf unterstand Rüdigsdorf bis 1436 nicht dem Gaugericht, sondern dem Gerichte des Heiligen Reiches Stuhl Nordhausen. Alljährlich hatte man um Pfingsten herum von jedem Pfluge eine Fuhre Steine (Zollsteine) zum Bau der Stadtmauer nach Nordhausen zu liefern.

Die Reichsdörfer brauchten an die Reichsstadt keine Zollabgaben zu entrichten. Der letzte Grenzstein zwischen Rüdigsdorf und Nordhausen hieß „der arme Sünderstein“, weil an ihm die Verbrecher zwischen Stadt und Graf ausgetauscht wurden.

Zu Krimderode ist zu berichten, Dorf und Rittergut waren altes Reichslehen. Es unterstand ebenfalls bis 1436 dem Reichsschulzen zu Nordhausen, an den es jährlich ¼ M Silbers und 4 Schock Wellholz zu liefern hatte.

1436 kaufte es der Ritter von Bula. Die Stolberger Grafen ließen sich dann mit Krimderode belehnen. Lehnsleute der Stolberger waren die „von Bendeleben, von Berlepsch und von Wurmb“. Das Gut hatte die Polizei, die bürgerliche und hochnotpeinliche Gerichtsbarkeit im Ort. 1759 geschah hier die letzte Hinrichtung. 1850 wurde die Gerichtsbarkeit des Gutes aufgehoben. 1839 wurde das Rittergut Eigentum durch Ablösung der Stolberger Lehnshoheit.

Wappen der Familie Rodbertus

Karl Rodbertus – Theoretiker der Nationalökonomie und des Sozialismus

Johann Karl Rodbertus ist in der Geistesgeschichte des 19. Jh. als Begründer des wissenschaftlichen konservativen Sozialismus bekannt, der auf Nationalem, friedlichem und gesetzlichem Wege verwirklicht werden sollte. In die Auseinandersetzung der Revolution versuchte er auch handelnd einzugreifen. Er wurde in die Nationalversammlung gewählt und war auch für 14 Tage Kultusminister im Ministerium Auerswald-Hansemann. Nach dem […]

Vom Netzkater zum Sophienhof

Geschichtlich ist zu berichten, dass ab dem 8.4.1945 Ilfeld und Umgebung in Verteidigungsbereitschaft versetzt wurde.. und Oberstleutnant Großkreuz verlegte seinen Gefechtsstand in das Hotel Netzkater. Der Keller des Hotels diente von nun an als Verbandsplatz. Hotelbesitzer Walter Liesegang (10.10.1899 – 11.11.1997) und Familie wurden evakuiert und im Hufhaus untergebracht. Am 13.4.1945 setzte der Beschuss aus […]

Geschichte der Familie Dirksen

Die vorliegende, im Auftrag des kaiserlichen Gesandten Willy von Dirksen in Berlin verfasste zweibändige Familiengeschichte behandelt die 300jährige Geschichte einer aus den Niederlanden stammenden, ursprünglich mennonitischen Familie, die wegen religiöser Verfolgung die alte Heimat verließ und aus der im Jahre 1887 die preußische Adelsfamilie v. Dirksen hervorging. Die Mitglieder der Familie lebten also in Holland, in Hamburg, Danzig, sowie in Königsberg.

Geschichte der Familie von Normann

Herausgegeben 1894 von Emil Freiherr von Normann, Kammerherr seiner kgl. Hoheit des Großherzogs von Luxemburg. Die hier niedergeschriebene Familiengeschichte mit ihren Tafeln, Filitationen und Genealogien waren ursprünglich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Eng verknüpft mit den Adelsfamilien v. Rauschen, Moltzahn, Eickstedt, Schwerin, Platen, Blankenburg, Jasmund, v. d. Osten, Rodbertus, Kahlden, Holsten, Barnekow, Lepel, Buggenhagen und Krakewitz, zeichnet der Autor hier die komplette ausführliche Historie der Familie v. Normann nach.