Beiträge zum Stichwort ‘ Familiengeschichte ’

Das Thüringische Geschlecht Wandsleben

Das Buch handelt vom thüringischen Geschlecht Wandsleben mit dem Ursprung zu Gebesee, Leutenberg, Erfurt und dem Dorf Wandersleben. Behandelt werden die namensverwandten Familienstämme wie Wandersleb, Wandesleben, Wandersleben und andere. Berichtet wird über die Frühgeschichte des Stammes bis 1600 und über die einzelnen Äste des Stammes ab 1600 in Thüringen und zu Worms, während der Franzosenzeit 1794-1814.



Genealogisches Handbuch bürgerlicher Familien – Deutsche Geschlechterbücher

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Das Deutsche Geschlechterbuch erschien von 1889 bis 1943 unter dem Titel Genealogisches Handbuch bürgerlicher Familien und brachte es in dieser Zeit auf 119 Bände, die der Genealoge Bernhard Koerner im C. A. Starke Verlag bis zum Jahr 1943 in Görlitz herausgab. Mehr als 4.000 Familien sind behandelt. Nach einer Unterbrechung von 12 Jahren wurde die Reihe ab 1956 mit dem Band 120 unter dem Namen „Deutsches Geschlechterbuch“ fortgeführt. Im Jahr 2007 erschien Band 219. Die vergriffenen 119 Bände des Genealogischen Handbuchs sind seit Mitte Dezember  [...]



Familiengeschichte der Freiherren von Uslar-Gleichen

Am südlichen Hang des Sollinger Waldes, etwa 25 km nordwestlich von Göttingen, liegt in einem von der Aale durchflossenen Thal die Stadt Uslar, als “Husleri” schon unter dem Abt Walho von Corvey zwischen 1011 und 1016 bekannt. Es besteht kein Zweifel daran, dass von diesem Ort der Name des zum ritterschaftlichen hannoverschen Adel zählenden Geschlechts von Uslar entnommen wurde, als in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts die bis dahin allein durch ihre Taufnamen gekennzeichneten adeligen Personen zur Beseitigung der hierdurch erzeugten Verwirrungen ihrem Taufnamen  [...]



Rüdigsdorf und Krimderode – Abstammungsorte unzähliger Liesegangs

Als Reichsdorf unterstand Rüdigsdorf bis 1436 nicht dem Gaugericht, sondern dem Gerichte des Heiligen Reiches Stuhl Nordhausen. Alljährlich hatte man um Pfingsten herum von jedem Pfluge eine Fuhre Steine (Zollsteine) zum Bau der Stadtmauer nach Nordhausen zu liefern.

Die Reichsdörfer brauchten an die Reichsstadt keine Zollabgaben zu entrichten. Der letzte Grenzstein zwischen Rüdigsdorf und Nordhausen hieß „der arme Sünderstein“, weil an ihm die Verbrecher zwischen Stadt und Graf ausgetauscht wurden.

Zu Krimderode ist zu berichten, Dorf und Rittergut waren altes Reichslehen. Es unterstand ebenfalls bis 1436 dem Reichsschulzen zu Nordhausen, an den es jährlich ¼ M Silbers und 4 Schock Wellholz zu liefern hatte.

1436 kaufte es der Ritter von Bula. Die Stolberger Grafen ließen sich dann mit Krimderode belehnen. Lehnsleute der Stolberger waren die „von Bendeleben, von Berlepsch und von Wurmb“. Das Gut hatte die Polizei, die bürgerliche und hochnotpeinliche Gerichtsbarkeit im Ort. 1759 geschah hier die letzte Hinrichtung. 1850 wurde die Gerichtsbarkeit des Gutes aufgehoben. 1839 wurde das Rittergut Eigentum durch Ablösung der Stolberger Lehnshoheit.



Karl Rodbertus – Theoretiker der Nationalökonomie und des Sozialismus

Wappen der Familie Rodbertus

Johann Karl Rodbertus ist in der Geistesgeschichte des 19. Jh. als Begründer des wissenschaftlichen konservativen Sozialismus bekannt, der auf Nationalem, friedlichem und gesetzlichem Wege verwirklicht werden sollte. In die Auseinandersetzung der Revolution versuchte er auch handelnd einzugreifen. Er wurde in die Nationalversammlung gewählt und war auch für 14 Tage Kultusminister im Ministerium Auerswald-Hansemann. Nach dem Studium und kurzer Referendarzeit siedelte er sich auf dem Rittergut Jagetzow in Pommern an und die Ritterschaft des Kreises Usedom-Wollin ernannte ihn zum Abgeordneten des Provinziallandtags und zum General-Landschaftsrat der  [...]