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Hotel Sauvage og Eugene Liesegang

Geboren am 9. August 1875 i Düsseldorf, wo seine Eltern eine weltbekannte Fabrik für optische Apparate besaßen, wuchs der Knabe mit seinen Geschwister in froher Jugend auf. Sein Urgroßvater war Johann Christian Andreas Liesegang aus Berlin, siehe dessen Handwerksbrief. Einer seiner Brüder war der berühmte Wissenschaftler Raphael Liesegang. Der Schule entwachsen, verließ er zur weiteren Ausbildung das Elternhaus, vorerst in Bonn, dazwischen sich in England aufhaltend. I 1896 kam der Verstorbene nach Bern, während eines Jahres Studien obzuliegen. Die dort geschlossenen Freundschaften dauerten lebenslang. Ein Zeichen von seltener Treue und Anhänglichkeit. Wanderungen durch das Schweizerland führten ihn 1897 auch in das Oberhasli, das ihm ausnehmend gut gefiel und daraufhin der Entschluss reifte, hier dauernden Aufenthalt zu nehmen. Im gleichen Jahr, als 22-jährigen initiativen jungen Mann, wurde mit dem jungen Walter Günther von den Gebrüdern Boss in Grindelwald um Fr. 475000.- das Hotel Sauvagebesitzung angekauft.



Pastor LIESEGANG i Leimbach

Leimbach, ein altes Reichsdorf gehört mit zu den ältesten Ansiedlungen unserer Heimat. Bei dem zerstörten Dorfe Grumbach soll eine uralte Dingstätte gewesen sein. Als Reichsdorf hatte es an die Reichsmünze in Nordhausen jährlich 1 1/2 Schock Hafer zu liefern. 950 sollen auch in Leimbach wendische Familien angesiedelt sein. Av 1394-1700 gehörte Leimbach zum Amt Heringen und kam dann durch Grenzregulierungen an Hannover (Stolberg) 1758 musste der Ort an die Franzosen 1111 Taler zahlen. Leimbach hatte Anteil an dem Windehäuser Holz. De: Heimatbüchlein der Grafschaft Hohnstein  [...]



Philosoph Hans Leisegang und seine Familie

Leisegang-Hans

Hans Leisegang, 1890 in Blankenburg geboren, war Schüler von Dilthey und Husserl. Zunächst mit religionsphilosophischen Arbeiten und Studien zum hellenistischen Denken hervorgetretensein Buch über die Gnosis gilt noch heute als ein Standardwerk, wandte er sich in den 20er Jahren der Analyse von Denkformen zu, auf deren Grundlage er Bücher über Luther, Goethe, Lessing, Dante u. en. vorlegte. 1930 wurde er Nachfolger von Max Wundt in Jena. Eine abfällige Bemerkung über Hitler bei der Übertragung der Trauerfeierlichkeiten für Hindenburg auf dem Jenaer Marktplatz führte 1934 zu einer Verurteilung zu sechs Monaten Gefängnis. Seines Amtes enthoben, studierte er Physik und war anschließend in der Industrie tätig. Erst am 1.12.1945 wurde er wieder in sein Professorensamt eingesetzt.



Philosoph Dieter Leisegang

In den frühen Morgenstunden des 21.3.1973 erschoss sich in Offenbach der Philosoph Dieter Leisegang. In den Stunden zuvor hatte er Briefe geschrieben. Einer war an die Kriminalpolizei gerichtet, in dem er seinen freien Entschluss zum Freitod mitteilte und dass er die Waffe, von deren Existenz niemand Kenntnis gehabt habe, während seines Aufenthaltes in Südafrika eigens zu diesem Zwecke erworben hätte.



Stammtafel der Familie Osiander

Der Wunsch der letzten Zeile ging absolut in Erfüllung, ist doch die Familie Osiander als größtes evangelisches Theologengeschlecht Deutschlands in die Geschichte eingegangen. Basis für dieses Werk waren die Schriften des Königsberger Professors theol. und Reformators Andreas Osiander, so entstand in mehrjähriger Arbeit diese Darstellung über die Entwicklung und Ausbreitung der Familie Osiander.