Alle Artikel mit dem Schlagwort: Biografie

leuckfeld

Werke des Historikers und Genealogen Johann Georg Leuckfeld

Sein Geburtsort ist Heringen in der goldenen Aue in Thüringen, wo er am 4. Juli 1668 geboren wurde. Seine Eltern waren zwar wohlhabende Landleute, legten jedoch so wenig Wert auf seinen Unterricht, dass er fünfzehnjährig kaum im Stande war zu lesen. (Die Familie Leuckfeld ist seit 1594 in Heringen nachweisbar. Heringen war 1439-1815 ein Stolberg-Schwarzenburger […]

Weller-von-Molsdorf

Reformator Hieronymus Weller von Molsdorf

Hieronymus Weller von Molsdorf, lutherischer Theologe, stammte aus einem Patriziergeschlecht, das ursprünglich im Voigtland ansässig war, 1430 jedoch nach Freiburg eingewandert war. Sein Vater Johannes Weller war Bürgermeister der Stadt Freiburg, starb jedoch schon 1509. Für den am 5. April 1499 geborenen Sohn bedeutete der frühe Tod des Vaters, dass er zu seinem Onkel nach […]

Fürst Hermann von Pückler-Muskau – Eine Biographie

Hermanns Vater war Ludwig Johannes Karl Erdmann Graf von Pückler auf Branitz, wirklicher Geheimer Rath, geboren am 12.7.1754; seine Mutter Clementine Kunigunde Charlotte Olympia Luise stammte aus der gleichfalls uralten gräflichen Familie Callenberg; geboren am 5.6.1770 vermählte sie sich – 14 Jahre alt – am 27.12.1784 und brachte die Standesherrschaft Muskau in der Oberlausitz mit […]

Leben und Wirken des Ulrich Hegner

Sein Vater war Johann Heinrich Hegner, Dr. med. und Stadtphysicus, geboren im Jahre 1715 und seit dem 13. Februar 1741 mit Elsbetha Hegner verheiratet. Beide hatten bereits 18 Jahre in friedlicher Ehe gelebt, als kaum mehr erhofft der einzige Sohn Ulrich am 7. Februar 1579 geboren wurde. Nach dem Besuch der Stadtschule Winterthur studierte Hegner […]

Entwurf einer illustrierten Biografie zum Leben des Jazzmusikers Thelonious Monk

Thelonious Sphere Monk – das war mehr als der Mann mit dem Hut als Markenzeichen. Monk-Fans aller Länder feiern derzeit den 50. Jahrestag seines Durchbruchs: Den Auftritt in der New Yorker Town Hall im Februar 1959. Diesen Umstand könnte man eigentlich als Zeichen sehen. Ein Zufall oder Fügung, dass genau in dem Jahr eine Diplomarbeit […]

Gottfried Christoph Beireis Professor zu Helmstedt von 1759 bis 1809

Im Kirchenbuch von St. Blasius steht beim Jahr 1730: “Herrn Cammerschreiber Johann Christian Beyreis ein Sohn getauft, genannt Gottfried Christoph. Der Pate war Geheimrath Stüler. Den 2ten Martii”. Da es in Mühlhausen so üblich war die Kinder am zweiten Tag nach der Geburt taufen zu lassen, hat also der berühmte Professor am 28.2.1730 das Licht […]

Rostocker Gelehrte aus den drei letzten Jahrhunderten

Das mehrbändige Werk umfasst biografische Darstellungen der Gelehrten die in Rostock gelebt und gewirkt haben. Diese aufwendige Arbeit wurde verfasst von dem protestantischen Theologen und Historiker Johann Bernhard Krey (*Dezember 1771 + 6. Oktober 1826) Mit dieser Gelehrtengeschichte (die als Digitale Edition von der Universitätsbibliothek Rostock bereitgestellt wurde) erwarb er sich große Verdienste im Mecklenburgischen. […]

Einzelbiografien aus Österreich

Auf der Webseite der “austrian literature online” werden überwiegend digitale Bücher mit Bezug zu Österreich angeboten und stehen frei und auch als ePrint zur Verfügung. Zur Zeit sind es etwa 13.733 Dokumente vom 11. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Das Projekt beruht auf der Initiative der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol, der Universitätsbibliothek Graz und dem Institut “Integriert […]

Willi Behrens aus Techentin

Meinen Großvater Willi Behrens * 20.8.1905, habe ich als großen, sehr starken und (für meine Begriffe) unglaublich charismatischen Mann in Erinnerung. Er war fleißig unbestritten, klug, mutig und streng.

Ab 27.12.1939 setzte ihn Otto Wenzel, Inhaber einer Holzhandlung in Halle und spezialisiert auf Reichsbahn-Schwellen als Verwalter auf seinen Besitz Berkau ein. (Die komplette Buchhaltung mit allen Quittungen und Briefen aus dieser Zeit ist erhalten geblieben)

Dessen Gemahlin Ursula, wurde die Patin der jüngsten Tochter Gerda. Otto Wenzel schickte ihn am 20.2.1941 nach Loccum (Kreis Nienburg) um dort einen größeren Auftrag auszuführen. Dabei ging es um die Aufarbeitung von Kiefern Langholz.

Hotel Sauvage und Eugen Liesegang

Geboren am 9. August 1875 in Düsseldorf, wo seine Eltern eine weltbekannte Fabrik für optische Apparate besaßen, wuchs der Knabe mit seinen Geschwister in froher Jugend auf. Sein Urgroßvater war Johann Christian Andreas Liesegang aus Berlin, siehe dessen Handwerksbrief. Einer seiner Brüder war der berühmte Wissenschaftler Raphael Liesegang. Der Schule entwachsen, verließ er zur weiteren Ausbildung das Elternhaus, vorerst in Bonn, dazwischen sich in England aufhaltend. Im Jahr 1896 kam der Verstorbene nach Bern, während eines Jahres Studien obzuliegen. Die dort geschlossenen Freundschaften dauerten lebenslang. Ein Zeichen von seltener Treue und Anhänglichkeit. Wanderungen durch das Schweizerland führten ihn 1897 auch in das Oberhasli, das ihm ausnehmend gut gefiel und daraufhin der Entschluss reifte, hier dauernden Aufenthalt zu nehmen. Im gleichen Jahr, als 22-jährigen initiativen jungen Mann, wurde mit dem jungen Walter Günther von den Gebrüdern Boss in Grindelwald um Fr. 475000.- das Hotel Sauvagebesitzung angekauft.

Pfarrer Liesegang in Leimbach

Leimbach, ein altes Reichsdorf gehört mit zu den ältesten Ansiedlungen unserer Heimat. Bei dem zerstörten Dorfe Grumbach soll eine uralte Dingstätte gewesen sein. Als Reichsdorf hatte es an die Reichsmünze in Nordhausen jährlich 1 1/2 Schock Hafer zu liefern. 950 sollen auch in Leimbach wendische Familien angesiedelt sein. Von 1394-1700 gehörte Leimbach zum Amt Heringen […]

Leisegang-Hans

Philosoph Hans Leisegang und seine Familie

Hans Leisegang, 1890 in Blankenburg geboren, war Schüler von Dilthey und Husserl. Zunächst mit religionsphilosophischen Arbeiten und Studien zum hellenistischen Denken hervorgetreten – sein Buch über die Gnosis gilt noch heute als ein Standardwerk, wandte er sich in den 20er Jahren der Analyse von Denkformen zu, auf deren Grundlage er Bücher über Luther, Goethe, Lessing, Dante u. a. vorlegte. 1930 wurde er Nachfolger von Max Wundt in Jena. Eine abfällige Bemerkung über Hitler bei der Übertragung der Trauerfeierlichkeiten für Hindenburg auf dem Jenaer Marktplatz führte 1934 zu einer Verurteilung zu sechs Monaten Gefängnis. Seines Amtes enthoben, studierte er Physik und war anschließend in der Industrie tätig. Erst am 1.12.1945 wurde er wieder in sein Professorensamt eingesetzt.

Philosoph Dieter Leisegang

In den frühen Morgenstunden des 21.3.1973 erschoss sich in Offenbach der Philosoph Dieter Leisegang. In den Stunden zuvor hatte er Briefe geschrieben. Einer war an die Kriminalpolizei gerichtet, in dem er seinen freien Entschluss zum Freitod mitteilte und dass er die Waffe, von deren Existenz niemand Kenntnis gehabt habe, während seines Aufenthaltes in Südafrika eigens zu diesem Zwecke erworben hätte.

Stammtafel der Familie Osiander

Der Wunsch der letzten Zeile ging absolut in Erfüllung, ist doch die Familie Osiander als größtes evangelisches Theologengeschlecht Deutschlands in die Geschichte eingegangen. Basis für dieses Werk waren die Schriften des Königsberger Professors theol. und Reformators Andreas Osiander, so entstand in mehrjähriger Arbeit diese Darstellung über die Entwicklung und Ausbreitung der Familie Osiander.