Beiträge zum Stichwort ‘ Adelsgeschlecht ’

Der Bischof Johannes von Blankenfelde

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Nach der einschlägigen Literatur ist Johannes Blankenfeld zwischen 1471 und 1478 geboren. Becmann gibt an, dass er im Jahre 1506 bei der Einweihung der Universität Frankfurt an der Oder im 36. Lebensjahr gestanden und bereits im 18. Lebensjahr zum D.U.J. promoviert habe.



Generalfeldmarschall Graf Alfred von Waldersee

Waldersee-Wappen

Nicht weit von Dessau bezeichnen zwei hohe Wälle und kleine zerfallene Mauerreste den Ort, wo einst Dorf und Schloss Waldersee standen. Anfang des 14. Jahrhunderts verwüsteten die Fluten der Elbe beide und 1341 ließen es die Fürsten von Anhalt in deren Besitz das Schloss nach dem Aussterben des hier gleichnamigen Geschlechts gelangt war, völlig abtragen, um mit den Steinen ein neues in Dessau zu erbauen. Die Güter der Pfarrkirche von Waldersee erhielt die Dessauer Marienkirche und das Waldersee Wappen mit dem von Gold und Rot  [...]



Die Urkunden der Grafen de Lagardie in der Universitätsbibliothek zu Dorpat

Pontus de Lagardie, einem Adelsgeschlecht des Landes Languedoc entsprossen, war von seinen Eltern ursprünglich für den geistlichen Stand bestimmt worden. Er aber entzog sich dieser Fessel und widmete sich dem Kriegsleben: zuerst in Piemont unter Marschall Brissac, dann ab 1559 in Schottland in französischen Hilfstruppen. Nach dem Frieden von Edinburgh trat Ponus in die Dienste Königs Friedrich II. von Dänemark und nach Abschluss des Friedens zwischen Dänemark und Schweden, trat er in schwedische Dienste. Bereits 1566 wurde er in diplomatischer Mission nach Frankreich entsandt.



Lebensbeschreibung des Ritters Hans von Schweinichen

Hans von Schweinichen wurde anno 1552 geboren auf Schloss Gröditzburg und er entstammt einem Zweig des schlesischen Rittergeschlechts Schweinitz. Seine Laufbahn begann er als Hofmeister und Hofmarschall bei Friedrich IV. und  bei Herzog Joachim Friedrich von Brieg. Im Alter trennte er sich von Gut Mertschütz, ließ sich in Liegnitz nieder und kaufte sich dort ein Haus.



Die Memoiren des Graf Ernst von Münnich

Graf Ernst von Münnich, der Verfasser der vorliegenden Memoiren aus dem jahre 1758, war der Sohn des bekannten und in seiner Zeit sehr berühmten, aus Oldenburg stammenden russischen Generalfeldmarschalls Graf Burchard Christoph von Münnich (1683-1767) Dieser hatte sich nicht nur als Ingenieur und Erbauer des Ladoga-Kanals einen Namen gemacht, sondern auch als Feldherr, der 1734 Danzig, 1736 die Krim und 1737 die türkische Festung eroberte. 1740 stürzte er mit einigen Grenadieren den verhassten russischen Reichsregenten Biron, Herzog von Kurland, bald darauf aber wurde er nach  [...]