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Über Stadt und Stift Werden und dessen Verhältnisse zu den Grafen von der Mark

Im Jahre 799 schließlich erwarb Liudger Grundbesitz in Werden und begann mit dem Bau der ersten Abteikirche, die nur zwei Jahre später im Jahre 801 bereits fertiggestellt wurde. Im Jahr 1498 brannte fast die gesamte Stadt Werden nieder.

Das Reichsstift Werden (Essen-Werden) liegt an den Ufern Ruhr und hatte damals 303 Feuerstellen zu verzeichnen. Ihr gehörte das Vorrecht, ausser dem Dorfe Kettwig und Bredeney kein bürgerliches Gewerbe betrieben werden durfte. Dieses Vorrecht, in Verbindung mit der sich immer mehr erweiternden Tuchfabrik bestimmte die sozialen Verhältnisse. Außerdem gab es reiche Steinkohle-Vorkommen, die nach Köln und Holland verschifft wurden. Sie sorgten für reichlich Beschäftigung. Im Dorf Kettwig gab es 180 Häuser und die Kaufmannschaft führte umfangreichen Handel….

Auszug aus dem Inhalt des Digitalisats:

Die Häuser der Stadt Verden im 12. Jahrhundert
Das Schenkenamt im Stift Werden
Das Truchsessen-Amt, Marschall-Amt und das Amt des Kämmerers
Die letzte kaiserliche Belehnung des Abtes von 1794
Eine Zehnturkunde Erzbischof Williberts
Reversal des Grafen Engelberts von der Mark
Vögte und Untervögte der Abtei Werden

Autor:

Peter Franz Joseph Müller, Düsseldorf 1798, Signatur: Hist.Westfal.1053

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