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Sammlung Redinghoven

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Johann Georg von Redinghoven wurde geboren zu Düsseldorf am 10. November 1628, als Sohn des Dr. med. Johann Winand v. Redinghoven († 1631) und der Margaretha Mattenclot, er entstammte einem patrizischen Schöffengeschlechte Nymwegens, welches schon im 1 J. Jahrhunderte urkundlich auftritt.

Johann Gottfried von Redinghoven (+1705) leitete ab 1660 das Jülich-Bergische Landesarchiv. Unermüdlich hatte er aus Archivalien, alten Chroniken usw. in 79 Folianten Abschriften und teils auch Originale von Urkunden, sowie eine Menge Notizen gesammelt, die für die Geschichte und namentlich für die Genealogie von unschätzbarem Wert sind. Aus seiner Sammlung fehlen 5 Bände (Nr. 25, 26, 36, 41 und 70) Drei Bände scheinen schon in der ersten zeit nach Redinghovens Tod verschwunden zu sein. Eine Veröffentlichung der ganzen Sammlung wäre für die Geschichtsforscher eine Sensation. Ein Teil ist von der BSB München digitalisiert worden.

Inhalts-Verzeichniss der Manuscripten-Sammlung des Geheim-Raths und Archivars Johann Gottfried von Redinghoven in der k. Hof- und Staats-Bibliothek zu München, herausgegeben von Freiherrn von Hammerstein, Berlin 1885

Bd. 24: Siegel der Erzbischöfe von Cöln und der deutschen Kaiser (in feinen Federzeichnungen) – BSB Cgm 2213(24

Bd. 30: Hof- und Hofgerichtsordnungen 1563 – 1602 – BSB Cgm 2213(30

Bd. 38: Alte Chroniken über Cleve und Mark, sowie über den Ursprung der Grafen von Jülich, Berg, Cleve, Mark, Geldern – BSB Cgm 2213(38

Bd. 62: Die Herren zu Altena in Holland – BSB Cgm 2213(62

Bd. 69: Wappen der Adeligen aus dem Kölner und Mainzer Domstift, Adelsprüfungen – BSB Cgm 2213(69

Literatur:

Fürth, Hermann A. von und Loersch, Hugo: Beiträge und Material zur Geschichte der Aachener Patrizier-Familien, Vol 2., Seite 32-34, Bonn 1882 (Genealogie der Familie)