Družina lastnika Haugwitz Pisch Kowitz in Coritau

Opis Pisch Kowitz:

Das Dorf in alten Urkunden Piszkowice, liegt unweit von Glatz am Flusse Steinau und war lange Zeit aufgeteilt in Oberpischkowitz und Niederpischkowitz. Das Vorwerk Oberpischkau, in alten Briefen auch der Hof genannt, ist ein uraltes Stammhaus der aus Böhmen abstammenden Familie derer von Haugwitz. Der erste namentlich bekannte Besitzer dieses Gutes war Otto von Haugwitz; dieser besaß auch den Niederhof.

Letno 1313 war Thomas von Haugwitz der Besitzer des Gutes. Seine Ehefrau hieß Agnes. Letno 1399 wird Rüdiger von Haugwitz als Besitzer genannt. Er ehelichte vone von Knobelsdorff. In den Urkunden des Jahres 1472 finden wir Heinrich von Haugwitz mit seine Ehefrau, einer geborenen von Netz. So ging das über Jahrhunderte: 1660 Wenzel Heinrich von Haugwitz, 1693 sein Sohn Maximilian Ferdinand von Haugwitz und 1715 dessen ältester Sohn Franz Anton von Haugwitz.

Das Gut Niederpischkowitz war in ältesten Zeiten mit Oberpischkowitz vereint und ebenfalls im Besitz der Familie von Haugwitz. Nach dem Tod des Hans von Haugwitz 1538 wurden die Besitzungen auf dessen drei Söhne verteilt. Niederpischkowitz erbte Georg von Haugwitz. Da er ohne männliche Nachkommen 1603 starb, erbte Niederpischkowitz seine Tochter Magdalena, die sich 1605 mit Friedrich Heinrich von Stillfried auf Walditz vermählte, der 1618 starb.

1629 verkaufte Magdalena, verwitwete Stillfried, das Gut Niederpischkowitz dem Glatzer Amtssekretär Adam Christian von Ampassek, der es 1670 dem kaiserlichen Waldmeister Johann Albin Domnisch verkaufte. Nach dessen Tod 1673 wurde seine Tochter Johanna Rosalia Alleinerbin. Sie heiratete 1680 Wolfgang Dietrich von Haugwitz auf Hausdorf, auf den es nach ihrem Tod 1709 überging. Dieser verkaufte das Gut Niederpischkowitz 1714 seinem Vetter Franz Anton von Haugwitz, dem schon das Gut Oberpischkowitz gehörte.

Beschreibung Coritau:

Über die früheren Besitzer des Rittergutes Coritau gibt Kögler in seinenNachrichten über die Herrschaften Pischkowitz und Coritaufolgende Mitteilungen: 1291 gehörte Coritau der Kammer. 1577 wurde es von Kaiser Rudolf II. nebst anderen Gütern zur Bestreitung der Kriegskosten gegen die Türken an Friedrich von Falkenhayn und Kleinkirchen verkauft.

1612-1617 gehörte Coritau dessen Sohn Seyfried, der es seiner Schwester Margarete von Rübisch hinterließ, weil er ohne Nachkommen war. Letztere vermählte sich 1629 zum zweiten Mal mit Adam von Postolsky. Als sie 1632 ohne Nachkommen starb, entspann sich ein langer Erbschaftsstreit und Coritau kam in Sequetration. 1647 wurde das Gut vom Kaiserlichen Obristen Ferdinand von Fitsch erworben, der es zum Majorat machte und es 1652 seinem Sohn Otto Heinrich hinterließ. Dieser jedoch und sein Sohn Ferdinand verkauften wegen ihrer Schulden 1685 den Besitz an den Kaiserlichen Appellationsrat Johann Jesaias von Hartig, Erbherrn auf Rückers + 1709

1711 wurde sein dritter Sohn Sonton Freiherr von Hartig Besitzer von Coritau. Er wurde in den Grafensdtand erhoben und starb 1753. Ihm folgte sein Sohn Casimir Graf von Hartig. 1761 verkaufte er Coritau an den Kommerzienrat Leopold Gnedel auf Rathen. Nach dessen Tod veräusserten es seine Erben 1787 an den Oberamtsrat Anton Graf von Haugwitz.

Nach den Freiheitskriegen ging es durch Kauf an den Stadtältesten Franz von Maubeuge, von dem es 1856 Carl Graf Pilati aus dem Hause Schlegel (der Vater des letzten Besitzers) käuflich erwarb. Das alte Schloss ist dreimal von Flammen zerstört worden: 1585 durch Blitzschlag, 1622 und am 17.9.1649. Das jetzige Schloss wurde 1711 durch Anton von Hartig erbaut.

Tisti, ki:

Joseph Kögler’s historische Nachrichten von den Herrschaften Pischkowitz und Coritau in der Grafschaft Glatz : als Beitrag zur deutschen Landeskunde nach der Handschrift des Verfassers vom Jahre 1795, Breslau: Aderhold, 1869

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