Pfalzgraf Philipp Ludwig von Neuburg, sein Sohn und die Jesuiten

Ein Bild aus dem Zeitalter der Gegenreformation…

Gegen den Willen seines Vaters, eines überzeugten Lutheraners, konvertierte Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg am 19. Juni 1613 heimlich zum Katholizismus und heiratete (offiziell als Lutheraner) Magdalene von Bayern. Die Konversion verkündete er feierlich in der Kirche Sankt Lambertus in Düsseldorf am 25. Mai 1614. Der Hochzeit mit Magdalene von Bayern folgte der Vertrag von Xanten vom 12. November 1614, der den Dortmunder Rezess von 1609 außer Kraft setzte und zur Aufteilung des Erbes von Jülich-Kleve-Berg zwischen Pfalz-Neuburg und Brandenburg führte. Somit wurde er der erste Herrscher aus dem Hause Pfalz-Neuburg in Jülich-Berg. (Auszug aus dem Wikipedia)

Quelle:

Sperl, August: Pfalzgraf Philipp Ludwig von Neuburg, sein Sohn Wolfgang Wilhelm und die Jesuiten, Halle: Verein für Reformationsgeschichte, 1895

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